Können freundliche Menschen Gott leichter vertrauen?

Lernt von mir

Eltern behinderter Kinder reden manchmal davon, dass das behinderte Kind ihr eigenes Leben bereichert. Wer auf Bedürfnisse behinderter Kinder eingeht, profitiert auch selbst.

Worin besteht dieser persönliche Gewinn? Nur wer sich Kindern zuwendet wird erleben können, dass diese Kinder mit dankbarer Zuneigung reagieren.

Die Entscheidung auch ein behindertes Kind zu lieben, hilft dem Erwachsenen, als negativ empfundene Anteile der eigenen Persönlichkeit zu akzeptieren.

In vorangegangenen Beiträgen habe ich häufig erwähnt, dass Zeitgenossen Jesu sich um Tiere kümmerten. Manche waren Hirten, andere hielten sich Tiere, die ihnen bei der Arbeit helfen sollten. Die Bibel spricht davon, dass Gott in ähnlicher Weise für uns Menschen sorgen möchte, wie ein Hirte für seine Schafe da war.

Heute möchte ich auf eine andere Bibelstelle eingehen. Jesus spricht davon, wie seine Zeitgenossen sich um ihre Kinder kümmerten. Jesus stellt fest, dass seine Zuhörer gewohnt waren, auf Bedürfnisse und Bitten ihrer Kinder einzugehen.

„Wer ist unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete? Oder, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete?“ (Matthäus 7,9+10). Eltern lieben ihre Kinder. Sie wissen: Wir gehören zusammen. Eltern möchten, dass ihre Kinder gesund aufwachsen und ihr Potential entfalten können. Dazu braucht das Kind gesunde Nahrung. Eltern müssen ihr Kind auch vor Gefahren schützen. Wer die vertrauensvolle Bitte eines Kindes überhört und sein Kind gezielt Gefahren aussetzt ist vermutlich ein grausamer, rücksichtsloser Mensch.

Ein Stein könnte je nach Größe und Form ein Spielzeug sein. Aber ein Stein kann auch gefährlich sein. Was kann alles passieren, wenn ein hungriges Kind einen kleinen Stein verschluckt? Wenn der Stein eine scharfe Kante hat, könnte das Kind sich schneiden. Wenn ein Kleinkind einen kleinen Stein wegwirft, könnte es damit andere verletzen. Ein Tier, das einen Stein abbekommt, würde womöglich anfangen das Kind zu bedrohen.

Eine Schlange könnte vielleicht eine Art Spielkamerad sein. Doch Schlangen können auch gefährlich sein.

Es mag richtig sein, ein Kind warten zu lassen, bis Essenszeit ist. Doch wer auf hungrige Bitten eines Kindes gar nicht eingeht disqualifiziert sich als Vater oder als Mutter. Bei uns würde das Jugendamt einschreiten, wenn so etwas bekannt wird.

Jesus fährt fort: „Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!“ (Matthäus 7,11).

Können freundliche Menschen Gott leichter vertrauen? Freilich kann man diese Frage nicht pauschal beantworten. Doch Jesus ermutigt seine Zeitgenossen. Er stellt fest, sie seien doch auf das Wohl ihrer Kinder bedacht. Genauso sollten sie darauf vertrauen, dass Gott als himmlischer Vater es gut mit uns Menschen meint.

Jesus ermutigt uns, wir sollen uns vertrauensvoll im Gebet an Gott wenden. Es gibt gute Dinge, die nur Gott uns Menschen geben kann.

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