Was neue Kraft gibt…

Reh-erquicken-Mt.11,28Heute einmal einen Beitrag mit Bild. Wenn ich mein Gravatar-Bild dazu rechne, ist es das dritte Bild von einem Reh auf meinem Blog.

Rehe sind sehr scheue Tiere. Das passt, finde ich zu meinem Blogthema ‚Ruhe finden‘.

Nebenbei bemerkt brauche ich nur einen Buchstaben zu verändern und zwei Worte hinzuzufügen, dann heißt es nicht mehr ‚Ruhe finden‘, sondern ‚Rehe finden und fotografieren‘.

Obiges Bild stammt aus einem Wildgehege. Ich habe die Zoomfunktion meines Fotos benutzt und das Bild nachträglich zugeschnitten bzw. vergrößert. Danach habe ich die Helligkeit bearbeitet und die Schrift eingefügt.

Das Reh hat sich offensichtlich von mir nicht stören lassen. Vermutlich schmeckt ihm seine Mahlzeit.

Ein gutes Essen gibt neue Kraft. Bekanntlich sind Rehe sehr scheu. Sie fliehen, wenn sie eine Gefahr wittern. Rehe brauchen Ruhe und Stille, wenn sie sich auf einer Wiese gütlich tun.

Ob wir Menschen etwas mit einem Reh gemeinsam haben? In manchen Dingen können wir auch recht scheu und schüchtern sein.

Wenn wir Ruhe suchen, kann es sein, dass Ruhe gleichsam vor unseren Augen verschwindet wie ein flüchtiges, scheues Tier. Es gibt viele Dinge, die uns nicht zur Ruhe kommen lassen.

Wiederholt habe ich auf meinem Blog das Wort ‚erquicken‘ auf Essen oder Trinken bezogen. Wer will kann sich meinen Beitrag ‚Erquickung aus dem Trinknapf‘ noch einmal anschauen.

Mein letzter Beitrag ‚Mühselig und schwer beladen‘ endete mit folgenden Worten: „Lasttiere benötigen Nahrung, Wasser und Ruhepausen. Jesus weiß was wir brauchen. Er ruft uns zu sich. Er möchte uns etwas Gutes tun.“

David sagt im 23. Psalm: „Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.“ (Vers 5). Das bezieht sich auf das Bild vom Menschen als einem Schaf und von Gott als einem Hirten, der sein Schaf beschützt.

Ein Reh wird das Weite suchen, wenn es eine Gefahr wittert. Es ist auf sich alleine gestellt.

Wir dürfen uns mit unseren Problemen und Ängsten an Gott wenden: „Herr, ich möchte dein Schaf sein. Führe und leite mich, damit ich alles haben werde, was ich brauche. Beschütze mich vor und in Gefahren. Amen.“

Ich erinnere mich an die Predigt in einem Festgottesdienst zum Abschluss meiner Bibelschulausbildung. Der Prediger sprach über ein einziges Wort. Sein Predigttext bestand aus einem einzigen Wort. Das Wort hieß „dennoch“.

Es gibt viele Schwierigkeiten und Probleme im Lauf eines Lebens. Doch was auch immer geschieht, wer auf Gott vertraut braucht sich nicht von den Problemen überwältigen lassen. Es gibt ein ‚dennoch‘. Gott kann uns Freude, Erholung und neue Kraft schenken, selbst „im Angesicht unserer Feinde“.

Mir fällt dazu noch ein anderes Bibelwort aus den Psalmen ein. Es stammt aus einem Psalm der Söhne Korach. Die Psalmsänger beten zu Gott:

„Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten und von Herzen dir nachwandeln!Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, wird es ihnen zum Quellgrund, und Frühregen hüllt es in Segen.“ (Psalm 84,6+7). Mit Gott sind auch dürre und düstere Täler keine hoffnungslosen Orte.

Zum Schluss noch ein Vers, den Jesus zitierte, als er vom Teufel versucht wurde: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“ (Matthäus 4,4). Nicht nur was wir als Speise essen ist wichtig für unsere Gesundheit. Auch die Gedanken, mit denen wir uns beschäftigen haben einen Einfluss auf unser Wohlergehen.

In der Bibel finden sich viele Ratschläge und Weisheiten, die eine große Hilfe sein können. Das ist ein wichtiges Argument für den christlichen Glauben.

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