Statt eines Nachworts…

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Jetzt habe ich alle Seligpreisungen behandelt. Immer wieder bin ich dabei auch auf die Verse, die im Mittelpunkt meines Blogs stehen, zu sprechen gekommen. Heute möchte ich veranschaulichen wie die Seligpreisungen den Heilandsruf aus Matthäus 11,28-30 erklären können.

Jesus Christus spricht:

„Kommt her zu mir, alle, …“

Wie sollen wir zu Jesus kommen? Jesus hat gesagt, glücklich zu preisen sei derjenige, der weiß, dass er Gott eigentlich nichts bringen kann.

„Selig sind, die da geistlich arm sind, denn ihrer ist das Himmelreich.“

„Kommt her zu mir, alle,  die ihr mühselig und beladen seid…“ 

Jesu Interesse an den Mühseligen und Beladenen zeigt sich in den folgenden Versen:

„Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.“ und                               „Selig sind die da hungert und dürstet nach Gerechtigkeit“

Bei meiner Auslegung habe ich andere Aspekte betont. Dennoch kann sich ‚Leid tragen‘ auf Menschen beziehen, die leiden. ‚Hungern und dürsten nach Gerechtigkeit‘ kann sich auch Leute beziehen, denen Unrecht widerfahren ist und die sich deshalb nach Gerechtigkeit sehnen.

„Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig…“

Wir können von Jesus lernen, freundlich und bescheiden zu sein, denn er selbst ist sanftmütig:

„Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land besitzen.“

Wir können von Jesus lernen, wie wichtig es ist, dass wir uns selber gerecht und gottgefällig verhalten. Wo wir dies verfehlen, sollen wir ehrlich sein und Jesu Vergebung annehmen.

„Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.“

Jesus möchte, dass wir viel Verständnis für andere Menschen haben. Er möchte, dass wir bereit sind auch Notleidenden zu helfen:

„Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.“

Jesus möchte auch, dass wir über unsere wahren Beweggründe nachdenken:

„Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.“

Wir sollen zum Frieden bereit sein.

„Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“

Des weiteren sollen wir uns nicht davon befremden lassen, sollten wir um unseres Glaubens willen verspottet oder gar verfolgt werden. Auch in solchen Nöten sollen wir zu Jesus kommen und ihm weiter vertrauen.

„Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen. Seid fröhlich und getrost, es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.“ 

„… ich will euch erquicken.“ und „… so werden ihr Ruhe finden für eure Seelen.“

Zum Schluss möchte ich hier noch einmal die Belohnungen auflisten, die in den Seligpreisungen genannt werden:

  • ihrer ist das Himmelreich
  • denn sie sollen getröstet werden
  • denn sie werden das Land besitzen
  • denn sie sollen satt werden
  • denn sie werden Barmherzigkeit erlangen
  • denn sie werden Gott schauen
  • denn sie werden Gottes Kinder heißen
  • es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden

Wer all das erlebt, wird Ruhe finden. Es kann sich also lohnen, zu Jesus zu kommen und von ihm zu lernen.

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Christen finden Ruhe Feature

So heißt mein wöchentlicher Hauptbeitrag, der zumeist am Freitag Abend erscheint.