„Fürchte dich nicht!“

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„So spricht der Herr, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ Jesaja 43,1

 „Fürchte dich nicht“ was für ein ermutigendes Wort. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum wir uns fürchten. Das Leben ist voller Gefahren. Es gibt viel Leid auf dieser Welt. So mancher gute Plan ist an unvorhersehbaren Umständen gescheitert. Manche Investition hat sich als Fehlinvestition erwiesen, mancher Weg als Irrweg.

Der Mensch sucht Antworten und Ermutigung. Doch von Mitmenschen bekommt man oft nur leichtfertige Ratschläge und billigen Trost. So manches menschliche Patentrezept hat sich schließlich als wirkungslos erwiesen.

 „So spricht der Herr, der dich geschaffen hat“. Beim Hersteller von technischen Produkten können wir Informationen darüber bekommen wie man das jeweilige Produkt sinnvoll einsetzt. Wenn Gott uns Menschen geschaffen hat, dann weiß er wie wir als Menschen funktionieren und was wir brauchen.

 Andererseits kann der Gedanke, dass Gott uns persönlich anspricht auch erschrecken. Was möchte Gott von uns? Wie denkt er über unseren Lebensstil? Sind wir nicht manchmal leichtfertig mit Gottes Geboten umgegangen?

 Hier beruhigt uns Gott: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst.“ Gott ist ein Gott der rettet und erlöst. Im Alten Testament lernen wir, dass Gott seinem Volk und auch einzelnen Gläubigen in vielerlei Notlagen und Schwierigkeiten geholfen hat. Im Neuen Testament lesen wir, dass Gott sogar seinen eigenen Sohn gegeben hat, um uns aus unseren Sünden zu retten. Außerdem erfahren wir im Neuen Testament, wie die Botschaft Gottes auch Menschen verkündigt wurde, die zuvor andere Götter verehrten.

 „ Ich habe dich bei deinem Namen gerufen.“ Wer viel mit Menschen zu tun hat, die er nicht kennt, merkt auf, wenn ihn jemand mit  Namen anspricht. Es kommt aber auch vor, dass jemand sich unseren Namen nicht richtig gemerkt hat.

Ausländer haben eventuell Schwierigkeiten, unseren Namen richtig auszusprechen. Manche Laute unserer Sprache gibt es in anderen Sprachen nicht. Wenn es ähnliche Laute gibt werden sie oftmals ganz anders geschrieben.

Manche mögen unseren Namen aussprechen, aber denken dabei insgeheim an andere Menschen, die sie kannten, die einen ähnlichen Namen hatten wie wir. Es mag vorkommen, daß uns jemand mit unserem Namen anspricht, aber in einem Ton, der sich mit unserem Lebensgefühl nicht deckt, -ein Ton, der uns befremdet.

Gott spricht, „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen.“ Er kennt uns. Er weiß wer wir sind. Er hat uns geschaffen. Er hat schon so viel für uns getan.

„Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein.“ Möchten wir in die ausgestreckte Hand Gottes einschlagen? Möchten wir Gott als unseren Herrn, unseren Schöpfer und Erlöser verehren?  Er lädt uns ein, dass wir ihm unser Leben anvertrauen.

Die Worte „du bist mein“ mögen manchen irritieren. Menschen mögen mit Forderungen an uns herantreten, die wir als unpässlich ablehnen.

Wer Gott vertraut wird sich auch über diese Worte freuen. Bete zu Gott, dass er Deine Sünden vergibt und Dir hilft, so zu leben wie Gott es von uns Menschen möchte. „Du bist mein.“, bedeutet Gott möchte sich um dich kümmern und für dich sorgen.

Es lohnt sich auch den zweiten Vers im 43. Kapitel des Jesajabuchs zu lesen. Unser Weg mag durch manche Schwierigkeiten und Nöte führen. Doch was auch immer geschieht, Gott wird die Seinen begleiten.    

Christen finden Ruhe Feature

So heißt mein wöchentlicher Hauptbeitrag, der zumeist am Freitag Abend erscheint.

 

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