Gott ist ein Gott des Rechts

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“ Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat.“ (Psalm 33,12/Luther 1984)

Es ist gut für ein Volk, den Herrn als seinen Gott zu haben. Es ist gut für Menschen, wenn sie den Gott der Bibel verehren.

Auch in der Geschichte des Volkes Israel im Alten Testament war es nicht selbstverständlich, daß alle den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs alleine anbeteten. Selbst Könige wandten sich zuweilen anderen Göttern zu. Man kann also nicht sagen, daß Gott zu jeder Zeit nur aus Tradition oder Anpassung verehrt wurde. Vielmehr waren Menschen, die mit dem Glauben an Gott ernst machen wollten, herausgefordert, sich willentlich zu entscheiden.

Zur Zeit des Neuen Testaments besuchten auch Nichtjuden Gottesdienste in der Synagoge. Sie traten nicht zum Judentum über. Die klaren ethischen Maßstäbe des Judentums waren auch für manche aus den Heiden interessant.

Gott ist nicht unberechenbar, kein Tyrann oder Despot. Er ist gerecht, ein Gott der Ordnung und des Friedens. Er hat in der Bibel klare Anweisungen gegeben, wie wir leben sollen. Man denke an die zehn Gebote oder an die Bergpredigt.

Einer Gesellschaft, die sich an Recht und Ordnung hält, wird es wohl ergehen. Ein Volk von Menschen, die den Herrn als ihren Gott verehren, kann gedeihen. Wer sich an Gottes Geboten orientiert, lernt, auf andere Rücksicht zu nehmen und ihre Rechte respektieren.

Gott hatte sich das Volk Israel als sein Volk, als sein Erbteil auserwählt. Im Lauf der Geschichte schätzten nicht alle Israeliten die Möglichkeit etwas über Gott und seinen Willen zu lernen. Doch wer sich dem überlieferten Glauben von ganzem Herzen zuwandte, durfte etwas von den Vorzügen eines gottgefälligen Lebens erfahren.

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„Gerechtigkeit erhöht ein Volk, aber die Sünde ist der Leute Verderben.“ (Sprüche 14,34/Luther 1984)

Es ist nicht nur für den einzelnen gut, wenn er sich nach Gottes Geboten ausrichtet. Es ist gut für eine ganze Nation, wenn Recht und Gerechtigkeit hochgehalten werden. Es ist gut für ein Volk, wenn Arme nicht unterdrückt werden, und Bedürftige Unterstützung bekommen.

Jesus ruft uns nicht nur, um zu ihm zu kommen und Segnungen zu erfahren. Nein, er möchte grundsätzlich auch, dass wir uns zum Wohl unserer Mitmenschen einsetzen. Er sagt: „Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir…“ Jesus ist nicht nur an unserem eigenen Wohlergehen interessiert. Auch die anderen Menschen sind ihm ein großes Anliegen. Er möchte, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten dieses Anliegen mittragen.

Christen finden Ruhe Feature

So heißt mein wöchentlicher Hauptbeitrag, der zumeist am Freitag Abend erscheint.

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