Worauf lasse ich mich da ein?

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Zu Jesus kommen, um etwas Gutes von ihm zu empfangen, ist eine Sache. Aber, wenn es darum geht, Jesus als seinen persönlichen Herrn anzunehmen, mag mancher sich fragen: Worauf lasse ich mich da wohl ein?

Wenn man sich irgendwo ein Geschenk abholen kann, fragt man vielleicht nicht so genau danach, wer eigentlich dieser Geber ist. Sobald aber dieser Schenker eine wichtige Person in meinem Leben werden könnte, empfiehlt es sich, dass ich genau darüber nachdenke wie diese Beziehung sich auf mein Leben auswirken würde.

Auf meinem Blog habe ich jetzt lange über die Einladung Jesu in Vers 28 geschrieben. Jesus ruft uns zu, wir dürfen zu ihm kommen und er will uns etwas geben, was wir brauchen.

Jetzt fange ich an, mehr über Vers 29 zu schreiben: „Nehmt auf euch mein Joch…“. Das hört sich weniger verlockend an. Jesus möchte irgendwie Einfluss über uns gewinnen und wir sollen einwilligen.

Im ersten Jahr meines Blogs habe ich einige Beiträge veröffentlicht, in denen es darum ging, wer Jesus eigentlich ist. Manche haben vielleicht gedacht, das sei nicht viel Neues oder eben Theologie. Aber sobald es darum geht, ob ich Jesus in meinem Leben Herr sein lassen will, wird die Frage, mit wem ich es da eigentlich zu tun habe, wichtig und brisant.

Freilich ist in den letzten 2000 Jahren sehr viel über Jesus geschrieben worden. Es gab Christen in wohl allen erdenklichen Variationen. Oft haben Menschen die Botschaft des Neuen Testaments mit sonstigen Gedanken aus ihrer Umwelt kombiniert. Es gab auch viele Verhaltensweisen und Praktiken unter Christen, die nicht unbedingt aus der Bibel stammten. Wenn ich nun über Jesus schreibe, so gibt es vieles was meine Leser damit verbinden könnten.

Manche haben versucht, sich Jesus auf Distanz zu halten, indem sie bezweifelten, ob er tatsächlich gelebt hat und ob was in der Bibel über ihn steht, der Wahrheit entspricht. Andere wiederum bezeugen, dass gerade der Glaube an den Jesus der Bibel ihr Leben maßgeblich bereichert hat.

Vielleicht gibt es Leser, die sich überlegen: „Was passiert mit mir, wenn ich mich auf Glaubenserfahrungen einlasse? Wird mir das gut bekommen?“

Doch ich möchte noch einmal zurück kommen auf die Fragestellung am Anfang dieses Beitrags. Manche haben vielleicht schon erlebt, dass Jesus ihnen etwas Gutes getan hat. Sie rechnen damit, dass sie einen Vorteil davon haben können, wenn sie sich an Jesus wenden. Dann geht es bei der Herausforderung das Joch Jesu aufzunehmen, nur darum, einen weiteren wichtigen Schritt in diese Richtung zu gehen.

Was kommt auf uns zu, wenn wir unser Leben dem Herrn Jesus weihen und ihn einladen unser Herr zu sein? An dieser Stelle möchte ich gerne zwei Verse aus der Bibel anführen. Jesus sagt über sich selbst: „Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.“ (Markus 10,45/Luther ‘84). Dieser Vers sagt etwas aus über Jesu Einstellung zu uns.

In Johannes 13,25 sagte Jesus: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ Liebe sollte das Kennzeichen derer sein, die von Jesus lernen und ihm folgen. Das kann eigentlich nur darauf hindeuten, dass Jesus ein liebevoller Lehrer und Meister ist!

Christen finden Ruhe Feature

So heißt mein wöchentlicher Hauptbeitrag, der zumeist am Freitag Abend erscheint.

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