Grundlagen gelebter Jesusnachfolge

KuhMt.11,29

„Nehmt auf euch mein Joch!“ – Mancher mag sagen: „Das ist ja alles schön und gut, aber wie sieht das praktisch aus? Schließlich lebt Jesus heute nicht mehr als Mensch unter uns!“

Wenn wir in bestimmten Entscheidungen danach fragen, was Gott von uns möchte, dann können wir nicht wie die Jünger damals einfach in einer Gesprächspause unser Anliegen vorbringen. Wir können beten. Aber woher wissen wir, welche Antwort tatsächlich von Gott kommt? Ist nicht die Wahrscheinlichkeit groß, dass wir irgendwelche Gedanken, die eigentlich von uns selber kommen, als Gottes Stimme ansehen? Oder redet Gott vielleicht auch durch unsere eigenen Gedanken zu uns? Aber durch welche?

Da hatten die zwölf Jünger es damals vergleichsweise einfach. Sie mussten nur auf eine passende Gelegenheit warten, um ihren Meister alles fragen zu können. Sie kannten Jesus und lebten mit ihm und wussten genau ob er zu ihnen sprach oder jemand anderes.

Am Ende seine Bergpredigt erzählt Jesus ein Gleichnis vom Hausbau. Er sagt dabei es kommt auf den Untergrund an, auf den man baut. So ist es denn auch wenn wir in konkreten Situationen nach Gottes Willen fragen möchten. Wir sollten uns zunächst auf die zentralen Wahrheiten konzentrieren. Inwiefern gehen wir auf den geoffenbarten Willen Gottes ein?

„Herr, ich weiß, ich bin ein sündhafter Mensch, ich brauche Deine Vergebung und Deine Gnade. Danke dass Du am Kreuz auch für mich und meine Sünden gestorben bist. Ich möchte diese Vergebung annehmen. Sei Du der Herr meines Lebens!“

A wie Anbetung. Es ist gut, wenn wir uns Zeit nehmen, um über Gottes Liebe zu uns nachzudenken. Wir dürfen Gott dafür danken, ihn preisen und anbeten.

B wie Bekenntnis. Vielleicht gibt es irgendwelche Dinge, die unser Gewissen beschäftigen. Etwas wo wir denken, dass wir uns falsch Verhalten und gegen Gottes Willen verstoßen haben. Wir dürfen unsere Sünde bekennen und seine Vergebung erfahren. Wir dürfen darüber nachdenken und eingestehen wie unsere eigene Sündhaftigkeit dazu geführt hat.

B wie Bitten. Wir dürfen unsere persönlichen Anliegen vor Gott bringen. Wir dürfen Jesus bitten, dass er uns führt und uns zeigt wie wir uns für sein Reich einsetzen können, wie wir unsere Gaben einbringen können, damit andere die Botschaft von Jesus hören und besser verstehen lernen.

Aber wesentlich ist, dass wir Gelegenheiten nutzen. Wir brauchen nicht eine besondere Offenbarung, um einen bestimmten Dienst zu übernehmen. Zunächst einmal kommt es auf unsere Bereitschaft an. Wenn wir uns für die Sache Gottes einsetzen kann Gott uns immer noch zeigen, was wir sonst noch tun könnten oder ob er uns an einem anderen Platz haben will.

Jesus sagt: „Nehmt auf euch mein Joch…“. Es ist ein wesentlicher Schritt, wenn wir anfangen, die Dinge zu praktizieren, von denen wir wissen, dass Gott es von uns möchte.

Ein erster Schritt kann sein, sich taufen zu lassen (soweit noch nicht erfolgt). Es ist auch wichtig überhaupt den Leuten in unserem Umfeld zu sagen, dass wir gläubig sind und Jesus nachfolgen möchten.

Jesus nachfolgen bedeutet von ihm zu lernen. Wir können lernen, indem wir betend die Bibel studieren, und in die Tat umsetzen, was wir verstanden haben.

Christen finden Ruhe Feature

So heißt mein wöchentlicher Hauptbeitrag, der zumeist am Freitag Abend erscheint.

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