Mit Jesus leben

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(aufgenommen in Wilhelma Stuttgart)

 

„Aus einer erneuerten Beziehung zu Gott kann uns neues Leben erwachsen.“ Diesen Satz schrieb ich in meinem letzten Beitrag im vorletzten Absatz.

Jesus fordert uns auf: „Nehmt auf euch mein Joch.“ Dabei geht es nicht primär um das Einhalten von Gesetzen oder Regeln, sondern um eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus.

Im Folgenden möchte ich eine beliebte Auslegung anführen, die diesen Gedanken veranschaulicht. Seither habe ich über die Beziehung zwischen dem Bauern und dem Nutztier geschrieben. Wenn man aber davon ausgeht, dass jeweils zwei Tiere in ein Joch eingespannt wurden, bietet es sich an, auch über die Beziehung zwischen diesen beiden Tieren nachzudenken.

Sinnvollerweise spannte man nicht zwei Jungtiere unter ein Joch. Wenn ein junges Tier dabei war, ließ man es gemeinsam mit einem erfahreneren Tier die Last ziehen. Dabei konnte das Junge von dem Älteren lernen.

Manche Ausleger sagen deshalb, ein Jünger Jesu, der für Gott und seine Ziele leben möchte, braucht diese Last nicht alleine zu ziehen. Jesus selbst ist das erfahrenere Nutztier, das mit ihm zusammen in das Joch eingespannt wird.

Konsequentes Christsein mag manchmal recht anstrengend sein. Gelegentlich muss man mit Widerständen rechnen. Es gibt Aufgaben, die uns fordern.

Doch Jesus lässt uns nicht allein. Wir dürfen bei ihm in seiner Nähe bleiben. Wir dürfen mit unserer Kraft an dem Joch mitziehen, wo er die Hauptlast trägt. Er kennt die Richtung und er weiß wo es lang geht. Wir dürfen uns an ihm orientieren. Er ist uns nahe. Er ist unter dem gleichen Joch.

Deshalb lädt Jesus uns ein: „Nehmt auf euch mein Joch.“ Wir könnten versuchen auf eigene Faust Dinge zu bewegen und Gottes Gebote einzuhalten.

Ein junges Tier hätte noch viel zu wenig gelernt, auf die Signale des Bauern zu achten. Es würde aber ältere Artgenossen, die es kennt nachahmen.

Niemand von uns hat Gott je gesehen. Aber Jesus wurde wie wir. Er kam auf Augenhöhe mit uns. Er wurde in allem als ein Mensch befunden.

Indem wir auf Jesus hören und ihm folgen, können wir lernen, Gott zu dienen. In der Jochgemeinschaft mit Jesus zu leben ist der Weg, um Gott wohlgefällig zu sein.

Zeitgenossen Jesu achteten auf viele Gebote Gottes mit peinlicher Genauigkeit. Dabei vernachlässigten sie manche andere Weisungen des Herrn. (vgl. Matthäus 23,23).

Jesus aber lädt uns ein, die Dinge in enger Gemeinschaft mit ihm anzugehen. Wir brauchen seine Vergebung. Wir sind darauf angewiesen von ihm zu lernen.

Solange Jesus den Pflug in die richtige Richtung zieht und wir im Doppeljoch neben ihm herlaufen, wird die Arbeit zur Zufriedenheit des Bauern erledigt. Auf uns alleine gestellt würden wir viele Fehler machen. Aber in der Jochgemeinschaft mit Jesus als erfahrenem Zugtier können wir erleben, dass der Bauer auch zu uns sagt: „Gut gemacht!“ So können wir Ruhe finden für unsere Seelen. So können wir lernen, zu leben wie Gott es von uns möchte.

Christen finden Ruhe Feature

So heißt mein wöchentlicher Hauptbeitrag, der zumeist am Freitag Abend erscheint.

37 Gedanken zu „Mit Jesus leben

  1. Und ich dachte man muss nur an „Jesus glauben“ und nichts mehr tun „um Gott wohlgefällig zu sein“.
    Joche ziehen zu müssen finde ich nicht sehr beruhigend.

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  2. Unter ähnliche Beiträge direkt über den Kommentaren wird mein Beitrag „Erlebnis am Brunnen“ empfohlen. Ich interpretiere dort diese Verse aus Matthäus als von einer Beziehung zwischen einem Menschen und seinem Arbeitstier sprechend. Natürlich gefällt einem Bauer sein Arbeitstier, das war vermutlich der Grund, warum er dieses Tier gekauft hat. Aber wenn der Bauer mit diesem Tier gute Arbeit verrichten kann, dann ist er auf neue Weise zufrieden mit seinem Tier. Wenn dem Bauer dem Tier diese Zufriedenheit zeigt, kommt das einer Belohnung für das Tier gleich. Es entsteht eine vertiefte Beziehung zwischen Bauer und Tier.

    Als Christen werden wir gerechtfertigt, indem wir nicht auf unsere eigenen Leistungen, sondern auf Jesus Christus schauen, der unsere Sünde am Kreuz getragen hat. Das heißt an Jesus glauben. Wenn man aber fortan mit Jesus lebt und für ihn lebt, entsteht eine vertiefte Beziehung zu Jesus.

    Joche ziehen zu müssen, erscheint uns nicht sehr attraktiv. Für die Menschen zur Zeit Jesu war es aber ein alltäglicher Anblick. Sehr vieles konnten sie nur mit Hilfe von Tieren tun, die sie in ein Joch einspannten. (Jetzt ist meine Antwort schon etwas lang geworden und ich habe mehrere Gedanken nacheinander zu erklären versucht.)

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  3. Die Verse in Matthäus 11,28-30 sind der Form nach ja kein Gleichnis. Dennoch gibt es bildliche Ausdrücke wie die Rede vom ‚Joch auf sich nehmen‘. Wenn man die bildliche Ebene ausarbeitet, könnte man Jesus mit dem Bauern vergleichen oder auch mit einem erfahreneren Tier in einem Doppeljoch. Fest steht, dass Jesus hier der Redende ist (vgl. Matthäus 11,25).

    ZU Der FRAGE NACH DEM JOCH: Jesus betont in Vers 30: „Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“

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  4. „… könnte man Jesus mit dem Bauern vergleichen oder auch mit einem erfahreneren Tier in einem Doppeljoch.“

    Der Bauer ist nicht das Nutztier.

    „In der Jochgemeinschaft mit Jesus zu leben ist der Weg, um Gott wohlgefällig zu sein.“

    Gott dient sich also selbst, um sich wohlgefällig zu sein?

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  5. Gott ist ein Gott der Liebe. Weil wir Menschen uns seit dem Sündenfall so weit von Gott entfernt haben ist Gott uns in seinem Sohn Jesus Christus entgegengekommen. Er wurde ein Mensch wie wir und hat uns gezeigt, wie Gott wirklich ist.

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  6. Das beantwortet nicht die Widersprüche. Gott ist kein Mensch. Wirklich nicht. Der Vater ist uns nicht in Jesus Christus entgegen gekommen, der heilige Geist auch nicht.

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  7. Joh. 14,7: Wenn ihr mich (Jesus) erkannt hättet, so hättet ihr auch meinen Vater erkannt; und von nun an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
    Joh. 14,9: Jesus spricht zu ihm: …Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater?
    Rö. 8,15: Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch wiederum fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!

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  8. Wird immer widersprüchlicher. S. Mark, du willst doch nicht wirklich behaupten Jesus sei der Vater? Bist du Modalist?

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  9. Das ist ein großes Geheimnis. Als Jesus auf der Erde lebte, war er wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich. Die drei Personen der Dreieinigkeit (Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist) handeln stets im Einklang miteinander. Dass Gott ein Gott der Liebe ist, zeigt sich auch in der Liebe und Einmütigkeit zwischen den Personen der Dreieinigkeit. Als Jesus auf der Erde lebte, war er vom Heiligen Geist erfüllt und er pflegte intensive Gemeinschaft mit dem Vater. Es sind drei Personen in der Gottheit, dennoch würde man die Lehre von der Dreieinigkeit falsch verstehen, wenn man an drei Götter denken würde. Letztlich können wir Gott (bzw. die Dreieinigkeit) mit unserem Verstand nicht wirklich begreifen. Die Lehre von der Dreieinigkeit wurde formuliert, um die Aussagen der Heiligenschrift über Gott zusammenzufassen.

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  10. „Als Jesus auf der Erde lebte, war er wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich.“

    Willst du damit sagen er ist nicht mehr „wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich.“? Es wird immer doller.

    „Das ist ein großes Geheimnis.“ Nein ein Widerspruch ist kein Geheimnis.

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  11. „Letztlich können wir Gott (bzw. die Dreieinigkeit) mit unserem Verstand nicht wirklich begreifen.“

    Dann kannst du das wichtigste Gebot laut Jesus nicht erfüllen. Dass man Gott lieben soll mit seinem ganzen Verstand inklusive. Das würde mich schon beunruhigen.

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  12. Jesus hat ungefähr dreißig Jahre lang als ‚wahrer‘ Mensch auf der Erde gelebt. Dann wurde er gekreuzigt. Einige haben ihn nach seiner Auferstehung noch gesehen. Schließlich wurde er vor den Augen der Jünger hinweggenommen und er fuhr in den Himmel auf. Man kann von mir aus sagen, dass Jesus auch jetzt noch wahrer Mensch ist. Aber er begegnet uns nicht mehr auf die gleiche Weise wie andere Menschen uns begegnen.

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  13. Wir können Gott lieben und ihm vertrauen, auch wenn wir ihn verstandesmäßig nicht ins letzte ergründen können. Auch ein kleines Baby kann seine Eltern lieben. Es kann seine Eltern sogar mit seinem ganzen Verstand lieben. Dennoch versteht das Baby kaum etwas davon was die Eltern tun, wenn sie sich nicht gerade um das Baby kümmern.

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  14. Wenn das Baby später herausfindet, dass seine Eltern nicht seine Eltern sind, so bricht die Verständigung zusammen. Du bist doch erwachsen und kein Baby mehr.

    Offensichtliche Widersprüche also Falschheiten emotional zu rechtfertigen widerspricht dem wichtigsten Gebot laut Jesus.

    Es gibt ja Gott sei Dank Wege, Gott mit seinem ganzen Verstand lieben zu können. Trinitarianismus ist ja nun Gott sei Dank nicht alternativlos.

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  15. „Man kann von mir aus sagen, dass Jesus auch jetzt noch wahrer Mensch ist.“

    Willst du wahrer rechtgläubiger Trinitarier sein, so musst du das glauben. Das ist ein entscheidender Punkt. Ein Jesus, der nicht mehr Mensch ist, ist ein anderer Jesus, der jetzt noch Mensch ist.

    Was glaubst du?

    Ich kenne persönlich bibeltreue Evangelikale, die behaupten Jesus wäre nicht mehr Mensch, gleichzeitig bezeichnen sie sich als Trinitarier. Solche Leute wissen nicht wovon sie reden und können das wichtigste Gebot laut Jesus sicher nicht erfüllen. Meine Meinung.

    „Aber er begegnet uns nicht mehr auf die gleiche Weise wie andere Menschen uns begegnen.“ Ich kenne persönlich eine bibeltreue Evangelikale, der erscheint Jesus in Ihrer Küche.

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  16. Die Dreieinigkeitslehre ist eigentlich gar nicht so schwierig. Der dreieinige Gott ist ein Gott. Er hat sich in drei verschiedenen Weisen offenbart, als Gott der Vater, als Gott der Sohn und als Gott der Heilige Geist. Aber es sind nicht nur drei Weisen. Es sind drei ‚Personen‘ die gleichzeitig existieren und handeln. – Nun gut, Du hast Dich offensichtlich auf eine andere Auffassung festgelegt.

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  17. Genau, Satire ist das, sollte nur zeigen, wie ich manchmal die Diskussion mit Gegnern der Trinität empfinde… Ist leider sehr mühsam, mir solchen zu diskutieren.

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  18. Ja, diese Diskussion ist in der Tat schwierig. Leider kann ich gerade den Link nicht finden zu der Seite, auf der Burhanuddin schreibt. Es ist eine Seite, auf der es um „abrahamitische Religionen“ geht. So weit ich gesehen habe, vertritt Burhanuddin Positionen von Moslems bezüglich verschiedenen christlichen Glaubensaussagen.

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  19. Er hat sich in drei verschiedenen Weisen offenbart, …Es sind drei ‚Personen‘ die gleichzeitig existieren und handeln.“

    Die drei Personen sind drei verschiedene „Er“ – Der Vater ein „Er“, der Sohn ein „Er“, der HS ein „Er“. Der Vater ist NICHT der Sohn oder HS, der Sohn nicht der Vater oder HS, etc.

    Laut orthodoxem Trinitarianismus. Korrekt?

    Wer ist der „Er“, der Gott, DER SICH in drei Er (Personen) offenbart? Wer ist das?

    Wieviele unterschiedliche „Er“/ „Ich“/Selbst ist/sind dein Gott?

    Jesu‘ Gott ist EIN (1) Er.

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  20. „Wir können Gott lieben und ihm vertrauen, auch wenn wir ihn verstandesmäßig nicht ins letzte ergründen können. Auch ein kleines Baby kann seine Eltern lieben.“

    Um bei deiner Analogie zu bleiben: Dein Gott als „Eltern“ kann das Baby aber nur lieben, wenn er selbst zum Baby wird.

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  21. Es sind drei Personen, aber dennoch nur eine Gottheit. Trotz der Dreieinigkeitslehre ist das Christentum eine Religion, die nur einen Gott verehrt. Das Christentum ist eine monotheistische Religion.

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  22. Das verstehe ich nicht. Ein Baby ist ein Baby und Eltern sind Eltern. – Alles, was ich mit dieser Analogie sagen wollte ist, dass man ein Gegenüber lieben kann, ohne ihn oder sie restlos zu verstehen.

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  23. „Es sind drei Personen, aber dennoch nur eine Gottheit.“

    Ist diese „Gottheit“ ein (1) Er oder ein „Es“ – die göttliche Natur/Essenz, die von Vater, Sohn und HS geteilt wird?

    „, die nur einen Gott verehrt. das Christentum eine Religion, die nur einen Gott verehrt.“

    Dieser eine (1) Gott, ist das 1 „Er“ oder ein „Es“?

    Bitte beantworte meine Frage:

    Wer ist der „Er“, der Gott, DER SICH in drei Er (Personen) offenbart? Wer ist das?

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  24. „Alles, was ich mit dieser Analogie sagen wollte ist, dass man ein Gegenüber lieben kann, ohne ihn oder sie restlos zu verstehen.“

    Was ich damit sagen will, dass Gott die Menschen lieben, verstehen und ihnen vergeben kann, ohne dass er selbst zum Mensch (Baby) werden muss oder sich selbst „opfern“ muss.

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  25. „Alles, was ich mit dieser Analogie sagen wollte ist, dass man ein Gegenüber lieben kann, ohne ihn oder sie restlos zu verstehen.“

    Darum geht es nicht. Laut Jesus musst du als wichtigstes Gott lieben mit deinem ganzen Verstand inklusive. Es gibt nur einen wahren Gott. Dein wahrer Gott muss also auch verstandesmäßig mit deinem ganzen entwickelten erwachsenen Verstand nachvollziehbar sein. Und das ist muss möglich sein, sonst hätte Jesus es nicht so fundamental wichtig erklärt.

    Du sagst wir können die Aussagen zur Dreieinigkeit mit unserem Verstand nicht wirklich begreifen.

    Dann kannst du das wichtigste Gebot laut Jesus nicht erfüllen. Meine Meinung.

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  26. „Dann kannst du das wichtigste Gebot laut Jesus nicht erfüllen. Meine Meinung.“

    Mit dem ganzen Verstand lieben und mit dem ganzen Verstand verstehen sind zwei Paar Schuhe. Man muss nur den Vers genau lesen, was er bedeutet Burhanuddin1, das ist ein Fehlinterpretation auf die du dich da festreitest.

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  27. @ SM „das ist ein Fehlinterpretation auf die du dich da festreitest“ Das ist deine Meinung.

    Wenn du verstehst (und das tust du), dass du widersprüchliche, also falsche Aussagen über Gott machst und dennoch auf „Wahrheit“ beharrst, so ist das nicht Ausdruck von Gottlesliebe. Meine Meinung.

    Bewusst unvernünftige Aussagen, Ausflüchte, Beharren auf Widersprüchen als „geistlichen Wahrheiten“ etc. widersprechen dem wichtigsten Gebot laut Jesus. Meine Meinung.

    Siehe unsere Diskussion zum Thema auf deinem Blog.

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  28. Der Gott der Bibel ist ein ‚Er‘. Gott ist nicht eine unpersönliche Kraft, die man als es bezeichnen würde. Religionen, die an eine unpersönliche Kraft glauben bezeichnet man als deistische Religionen. Religionen, die an einen persönlichen Gott glauben, bezeichnet man als theistische Religionen. Das Christentum, das Judentum und der Islam glauben an nur einen Gott, deswegen bezeichnet man sie als Monotheistische Religionen.

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  29. Hätte es einen anderen Weg gegeben als das Gott Mensch wurde (Jesu Geburt) und dass er stellvertretend für unsere Sünden starb? Jedenfalls hat Gott diesen Weg gewählt (das lehrt uns die Bibel). Die andere Frage ist, würden wir an Gottes Liebe und Vergebung glauben können, wenn Gott nicht diesen Weg gewählt hätte. Offensichtlich wollte Gott uns weit entgegen kommen.

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  30. Eigentlich wollte ich sagen, dass wir Gott nicht richtig begreifen können. Er ist so unendlich viel größer als wir es uns vorstellen können. Wir können die Aussagen der Bibel zusammen fassen. Das haben ja auch die Leute getan, die einst die Lehre von der Dreieinigkeit formuliert haben. Der Apostel Paulus schreibt: „Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.“ (1. Korinther 13,12).

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  31. „Das haben ja auch die Leute getan, die einst die Lehre von der Dreieinigkeit formuliert haben.“

    Das haben auch die getan und tun es immer noch, die andere Lehren als „die Lehre von der Dreieinigkeit“ formuliert haben (und deren Meinung mit Gewalt unterdrückt wurde, um die Trinitätslehre aufrecht erhalten zu können).

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  32. cfr
    „Hätte es einen anderen Weg gegeben als das Gott Mensch wurde (Jesu Geburt) und dass er stellvertretend für unsere Sünden starb? Jedenfalls hat Gott diesen Weg gewählt (das lehrt uns die Bibel).“

    Bei allem nötigen Respekt, diese Aussagen sind mir generell zu holzschnittartig. Ich vermute bei differenzierter Betrachtung könnten diese so nicht stehen bleiben ähnlich deiner Aussagen zur „Trinität“ (oder was du darunter verstehst). Meine Meinung.

    Fakt ist auf jeden Fall biblisch belegt dass Gott kein Opfer braucht um zu vergeben, schon gar kein Menschenopfer. Es ist auch biblisch belegt dass die Schüler Jesu‘ sein engster Kreis und seine Familie post-Auferstehung nicht glaubten, Jesus sei DAS abschließende Sündopfer.

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