„Erhebet Eure Häupter!“

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Diese Giraffe in der Wilhelma Stuttgart streckt ihren Kopf weit nach oben und gelangt so an kostbares, frisches Futter.

„Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ (Lukas 21,28).

Das ist mehr als ein schönes Wort zum Advent. Wenn man diesen Vers im Zusammenhang liest, geht es dort um Umstände, in denen man viel eher den Mut verlieren könnte.

Wer meine Beiträge nicht nur im Reader oder in den E-Mails gelesen hat, sondern auf meiner Seite, der hat vielleicht den kleinen Textbaustein ziemlich weit oben in der Seitenleiste gelesen. Dort steht die Überschrift „Über diesen Blog“ und der Satz: „Der Glaube an Jesus Christus kann uns helfen, innerlich ruhiger und gelassener zu werden.“ Mancher hat sich vielleicht gedacht, das sei eine steile Behauptung. Andere haben sich vielleicht gefragt: Wie soll das zugehen?

Der oben wiedergegebene Wochenspruch für den zweiten Advent stammt aus einem Text, in dem Jesus katastrophale Ereignisse vorhersagt. Auch denen, die Jesus nachfolgen und von ihm lernen, werden Schwierigkeiten und Leid nicht erspart. Dennoch macht Jesus seinen Jüngern Mut. Gerade angesichts von Widerwärtigkeiten dürfen sie auf das Heil Gottes, auf ihre Erlösung hoffen.

Man kann seine Lebensumstände vielleicht nicht ändern. Man kann körperliche und psychische Erschöpfung angesichts von Schwierigkeiten vielleicht nicht umgehen. Aber ein kleines Fünkchen Hoffnung, das einem übrig bleibt, kann einen großen Unterschied machen.

Es wird viel über unsere innere Einstellung geredet. Der Optimist sagt: „Das Glas ist halb voll.“ Der Pessimist sagt über das gleiche Glas: „Es ist halb leer.“ Man kann die Dinge so oder so ansehen.

Wer sich für irgendwelche Ziele einsetzt wird möglicherweise feststellen, dass es viele Hindernisse gibt. Aber wenn man das Ziel erreicht hat, dann sind die anfänglichen Schwierigkeiten schnell vergessen.

Wenn es einem gelingt, über aktuelle Misslichkeiten hinwegzusehen und trotzdem Gutes, Chancen und Möglichkeiten zu erkennen, hat man es leichter im Leben. Eine positive Grundeinstellung kann eine große Kraftquelle sein.

Dennoch ist die Adventsbotschaft mehr als ein moralischer Appell und Aufruf zu positivem Denken. Das Evangelium beinhaltet mehr als die Ermunterung: „Halt die Ohren steif und lass dich nicht unterkriegen.“

An Jesus Christus zu glauben bedeutet, ihm alles was unser Leben ausmacht anzubefehlen. Wir dürfen unsere Ziele, Wünsche, Vorlieben und Lebensumstände in seine Hände legen. Wer Jesus sein Leben anvertraut, vertraut auf seine Liebe und Menschenfreundlichkeit.

Viele Bibelstellen sprechen davon, dass Gott der Herr der Geschichte ist. Deshalb brauchen sich Gläubige nicht allzu sehr beunruhigen zu lassen. Wer sich auf Gottes Seite stellt wird dermal einst auf der richtigen Seite sein.

Selbst wenn der Tempel in Jerusalem zerstört wird, Gott bleibt dennoch der Herr. Auch wenn Kriege und Naturkatastrophen über uns hereinbrechen sollten, wir dürfen trotzdem auf Gottes Güte vertrauen.

Jesus lädt uns ein zu ihm zu kommen und von ihm zu lernen. Wer sich rechtzeitig auf Gottes Güte einlässt, der darf auch in größten Schwierigkeiten wissen: „Mein Herr und Erlöser lässt mich nicht allein.“

Christen finden Ruhe Feature

So heißt mein wöchentlicher Hauptbeitrag, der zumeist am Freitag Abend erscheint.

 

3 Gedanken zu „„Erhebet Eure Häupter!“

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