Ein Gerechter und ein Helfer

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„Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.“ (Sacharja 9,9)

Das ist der Wochenspruch zum ersten Advent. Jetzt geht es auf Weihnachten zu und das Jahr geht bald zu Ende. Es ist erstaunlich, wie schnell die Zeit eigentlich vergeht.

Doch im Kirchenjahr sind die Adventssonntage eigentlich mehr als nur eine Vorstufe zu Weihnachten. Das Wort Advent bedeutet Ankunft. Man kann es auf die Geburt Jesu vor 2000 Jahren beziehen. Wir denken aber auch daran, dass Jesus einst in Macht und Herrlichkeit wiederkommen wird.

„Siehe, dein König kommt zu dir…“ Woran denken wir, wenn wir etwas von einem König lesen? Sind Könige nicht diejenigen, die in Illustrierten Zeitschriften für attraktive Titelbilder hermachen? Kann man nicht alles Mögliche über Könige, Königinnen, Prinzen und Prinzessinnen lesen?

Zu einer Zeit hatten die Israeliten sich einen König gewünscht. Sie trugen ihr Anliegen dem Propheten Samuel vor. Die anderen Völker hatten Könige und sie wollten auch, dass ein König sich um die Belange ihres Volkes kümmert. Sie versprachen sich davon mehr Sicherheit und vielleicht auch Prestige.

Samuel hatte dieses Ansinnen des Volkes nicht so gern. Wollte nicht Gott selbst der König der Kinder Israel sein. Lehnten sie nicht Gott ab, wenn sie einen menschlichen König über sich setzen wollten? Doch Gott leitete den Propheten. Samuel salbte zuerst Saul zum König und später David.

Unter David erlebten die Israeliten eine Blütezeit. Ihre Nation wurde gefestigt. David eroberte auch eine Stadt, die später Jerusalem genannt wurde. Von dort aus regierte er.

Doch die Israeliten machten auch vielfältige Erfahrungen mit ihren Königen. Manchmal verlangten Könige hohe Steuern und verpflichteten ihre Untertanen zu allerlei Arbeiten.

„Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin.“ (Sacharja 9,9/Luther 84). So lautet der komplette Vers, aus dem obiger Wochenspruch entnommen ist.

Im vorangehenden Vers lesen wir, dass Gott selbst eingreifen will: „Und ich will mich selbst als Wache um mein Haus lagern, sodass keiner dort hin und her ziehe und nicht mehr der Treiber über sie komme; denn ich sehe nun darauf mit meinen Augen.“ (Sacharja 9,8/Luther 84). Auch Vers neun deutet darauf hin, dass Gott zu handeln beabsichtigte. Er selbst wollte der König seines Volkes sein.

Gott der Herr würde sein Volk besuchen. Er würde als ihr König kommen. Er würde auf schlichte, einfache und friedliche Weise kommen. In Jesaja 9,5 ist von einem Friedefürst die Rede.

Wenn Gott sich als König um sein Volk kümmern wird, dann wird er gerecht und freundlich mit ihnen umgehen. Er wird sich als ein Helfer erweisen.

Zu allen Zeiten haben die Propheten und Gottesmänner die Israeliten ermutigt, auf Gottes Hilfe zu hoffen. Das war viel besser, als ziellos hierhin und dorthin zu laufen.

Auch wir dürfen gerade in der Adventszeit auf Jesu Einladung hören, uns auf ihn besinnen und unser Leben an seinem Wort ausrichten. Er ruft uns zu: „Kommt zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Matthäus 11,28/Luther 84).

Christen finden Ruhe Feature

So heißt mein wöchentlicher Hauptbeitrag, der zumeist am Freitag Abend erscheint.

2 Gedanken zu „Ein Gerechter und ein Helfer

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    Es tut mir sehr leid, dass Ihre Frau im letzten Jahr verstorben ist. Ich kann verstehen, dass Sie nicht alles, was Ihre Frau abonniert hat noch weiter lesen möchten. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute und Gottes Segen!

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