Auch der Gesundheit zuträglich

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„Das wird deinem Leibe heilsam sein und deine Gebeine erquicken.“ ( Sprüche 3,8).

Hier ist der nächste Vers auf meiner Liste von Bibelworten, in denen im Luthertext das Wort „erquicken“ vorkommt. Das erste Wort dieses Satzes weist uns zurück auf Dinge, die zuvor gesagt wurden. Deshalb zunächst die vorausgehenden Verse:

„Mein Sohn, vergiss meine Weisung nicht, und dein Herz behalte meine Gebote, denn sie werden dir langes Leben bringen und gute Jahre und Frieden. Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Hänge meine Gebote an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens, so wirst du Freundlichkeit und Klugheit erlangen, die Gott und den Menschen gefallen.

Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. Dünke dich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den Herrn und weiche vom Bösen. Das wird deinem Leibe heilsam sein und deine Gebeine erquicken.“ (3,1-8).

Gott meint es gut mit uns Menschen. Diese Botschaft vermittelt uns die Heilige Schrift auf vielfältige Weise. Wer sich an Gott hält und sich nach seinen Geboten richtet, darf von Gottes guten Absichten mit uns Menschen profitieren.

Hier lesen wir von den Weisungen eines Lehrers, die allen, die sich daran halten „langes Leben, gute Jahre und Frieden“ bringen sollen. Wer diese Unterweisungen verinnerlicht und anwendet wird dadurch charakterlich geformt.

Klugheit und Freundlichkeit können im Leben eines Menschen gedeihen, der auf diese Lehren eingeht. Es handelt sich um eine Art von Klugheit und Freundlichkeit, die bei Gott und bei Menschen Anklang findet. Es ist der Gesundheit eines Menschen zuträglich, wenn Gott und Menschen sich über seinen Charakter und sein Verhalten freuen.

Im zweiten Abschnitt, in den Versen fünf bis acht, werden wir auf Gott verwiesen. Wir sollen uns auf Gott einlassen. Wir sollen ihm vertrauen. Wir sollen uns nicht nur halbherzig auf Gott verlassen.

„Gedenke an ihn, in allen deinen Wegen.“ Unser Glaube an Gott soll relevant sein für alle Bereiche unseres Lebens. Es geht nicht nur um einige fromme Gesten am Sonntagvormittag. Wenn wir uns bei allem was wir tun auf Gott, seine Liebe und seine Gebote besinnen, dann wird „er uns recht führen.“

Hier wird noch ein Gegensatz erwähnt. Es geht um die Herausforderung, sich eher auf Gott als auf den eigenen Verstand zu verlassen. Wir sollen uns nicht selbst für klug halten. Wir sollen Lernende bleiben. Wenn es uns in einer Situation vorteilhafter erscheint, ein ausdrückliches Gebot Gottes zu missachten, sollen wir nicht auf diese Vernunftstimme hören.

Es kann vieles geben, wovor wir Angst haben im Leben und was unser Verhalten bestimmt. Doch unser großes Anliegen soll es sein, uns so zu verhalten, wie es Gott gefällt. Das bedeuten die Worte: Wir sollen Gott fürchten.

Dazu gehört, dass wir nichts Böses tun sollen. Wir sollen vom Bösen weichen.

Der Volksmund sagt: „Ein gut Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.“ Hier in den Sprüchen Salomos lesen wir, dass es auch im Interesse unseres körperlichen Wohlbefindens ist, wenn wir Gott vertrauen und uns nach seinen Geboten richten.

Christen finden Ruhe Feature

So heißt mein wöchentlicher Hauptbeitrag, der zumeist am Freitag Abend erscheint.

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