Wer sich für Jesus einsetzt…

Landesgartenschau Sigmaringen 036hellerMOP

In den Evangelien lesen wir, dass Jesus seine Jünger zwei und zwei ausgesandt hat, um zu predigen, böse Geister auszutreiben und zu heilen. Er gab ihnen genaue Anweisungen, wie sie sich verhalten sollten. Während dieser Reise sollten sie einen recht einfachen, bescheidenen Lebensstil pflegen.

Die Jünger zogen los und wirkten in ähnlicher Weise wie Jesus selbst. Wir erfahren keine Einzelheiten über persönliche Begegnungen auf diesen Predigtreisen. Markus berichtet: „Und sie zogen aus und predigten, man solle Buße tun, und trieben viele böse Geister aus und salbten viele Kranke mit Öl und machten sie gesund.“ (Markus 6,12+13).

Einige Verse später lesen wir von der Rückkehr der Jünger: „Und die Apostel kamen bei Jesus zusammen und verkündeten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten.“ (Markus 6,30). Die Jünger erzählten Jesus alles.

Ich mache mir Gedanken darüber, wie ich mich nach so einer Predigtreise verhalten würde. Was ist mir wichtig, wenn ich Zeit im Dienst für Jesus verbracht habe? Die Jünger berichteten ihrem Meister. Sicher ist es gut, wenn wir nach einem missionarischen Einsatz oder einem Verkündigungsdienst – von welcher Art auch immer – uns Zeit zum Gebet nehmen und dem Herrn alles sagen. Es ist gut, wenn wir ihm die Chance geben auch zu uns selbst zu reden.

Bevor Erfolge uns in den Kopf steigen sollten wir uns neu auf den Herrn ausrichten. Auch wenn unsere Bemühungen scheinbar erfolglos bleiben ist es wichtig, dass wir uns auf den Herrn und sein Wort besinnen. Wenn wir anderen sagen, sie sollen zu Jesus kommen, dann sollten wir auch viel Wert darauf legen, selber Zeit mit Jesus zu verbringen.

Egal, ob wir mit unserem Einsatz für Gott zufrieden oder unzufrieden sind, es empfiehlt sich dass wir Zeit mit Jesus verbringen. Wenn wir möchten, dass andere – durch unseren Dienst – Gottes Stimme hören, sollten wir auch selbst Jesus die Chance geben, uns wichtige Dinge zu sagen.

Hier ist, was Jesus seinen Jüngern sagte: „Geht ihr allein an eine einsame Stätte und ruht ein wenig.“ (Markus 6,31). Der Evangelist Markus erklärt diese Worte Jesu und weist darauf hin, dass Jesus und seine Jünger zu dieser Zeit von vielen Menschen umgeben waren, die zu ihnen kamen „und sie hatten nicht Zeit genug zum Essen.“

Im Mittelpunkt meines Blogs stehen die Worte Jesu: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Matthäus 11,28). In anderen Bibelübersetzungen heißt der letzte Teilsatz: ‚Ich will euch Ruhe geben.‘

Warum ich diesen Beitrag schreibe? Das griechische Wort im neutestamentlichen Urtext für ‚erquicken‘ bzw. ‚Ruhe geben‘ findet sich auch in der oben erwähnten Geschichte. Jesus sagte ihnen: ruhet ein wenig.

Doch wie ging es eigentlich dann weiter? Wir lesen: „Und sie fuhren in einem Boot an eine einsame Stätte für sich allein.“ (Markus 6,32). Wenigstens während der Bootsfahrt hatten sie ein bisschen Ruhe von den vielen Leuten. Menschen hatten beobachtet, wie sie losfuhren. Sie gingen ihnen auf dem Landweg voraus und waren bereits da, als Jesus und die Jünger in einer einsamen Gegend wieder an Land gingen. Auch so kann es gehen.

Jesus hat gesagt, „ich will euch Ruhe geben.“ Doch gleich im nächsten Satz fordert er auf: „Nehmt auf euch mein Joch…“.

Hier die behandelte Geschichte im Zusammenhang lesen: Markus 6 Verse 7-13 und 30-34.

 

Christen finden Ruhe Feature

So heißt mein wöchentlicher Hauptbeitrag, der zumeist am Freitag Abend erscheint.

 

 

2 Gedanken zu „Wer sich für Jesus einsetzt…

  1. Gute beschreibung, was mir an der geschichte aber noch aufgefallen ist. Ist dass Jesus die jünger zum ausruhen schickt. Jesus weiss dass die jünger eine Pause benötigten, dass sie das erlebte auch verarbeite und setzen lassen müssen. Jesus presst die Jünger nicht wie Zitronen aus.
    Auffallend ist jedoch auch, dass Jesus das Volk lehrt, er hält eine lange predig, eine zeit in der die jünger also sozusagen frei hatten, sie konnten sich hinsetzen und zuhören. Erst am schluss verteilen Sie dann das Brot,aber während Jesus Spricht, dürfen wir von unseren werken ruhen und uns von seinem Wort stärken und erfrischen lassen. Danach können wir wieder aufgetankt ans werk gehen.

    Gefällt 1 Person

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