Angesichts von Widrigkeiten

Sandwelt Ludwigsburg 30.5.13 053

Das Bild zeigt ein Kunstwerk aus Sand aus dem Jahr 2013. Es stellt eine Szene aus dem dreißigjährigen Krieg dar. Auf der linken Seite sehen wir bewaffnete Soldaten. In der Mitte ist Wallenstein, auf der rechten Seite sind unbewaffnete Bauern. In meinem heutigen Beitrag geht es um die Geschichte, als die Israeliten von den bewaffneten Ägyptern mit ihren Kriegswagen verfolgt wurden.

 

 

 

Die Israeliten hatten auf den Ruf Gottes und auf Mose gehört. Sie hatten sich auf den Weg gemacht. Sie waren mit ihren Familien und vielen Tieren losgezogen. Der Pharao hatte endlich eingewilligt, sie ziehen zu lassen.

Jetzt waren sie in der Wüste. Alles schien soweit gut zu laufen. Doch dann sahen sie dass die Ägypter ihnen gefolgt waren.

Sie waren Sklaven der Ägypter gewesen. Schon früher hatten sie erlebt, dass alles viel schlimmer wurde, weil Moses zum Pharao gegangen war und im Namen Gottes Forderungen gestellt hatte. Jetzt befürchteten sie das Schlimmste.

In ihrer Verzweiflung schrien und beteten sie zu Gott. Aber sie redeten auch mit Mose und sagten wie ihnen zumute war und was sie dachten: „Waren nicht Gräber in Ägypten, dass du uns wegführen musstest, dass wir in der Wüste sterben? Warum hast du uns das angetan, dass du uns aus Ägypten geführt hast? Haben wir dir nicht schon in Ägypten gesagt: Lass uns in Ruhe, wir wollen den Ägyptern dienen? Es wäre besser für uns, den Ägyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben.“ (2. Mose 14,11+12).

Wie würden wir reagieren? Mancher hat sich aufgemacht, um Jesus nachzufolgen und sein altes Leben hinter sich gelassen. Aber anstatt dass alles gut wird, musste er oder sie mit zahlreichen neuen Schwierigkeiten fertig werden.

Hat nicht Jesus seinen Jüngern Ruhe und Segen verheißen? Warum gibt es so viele, die meinem neuen Glaubensweg so kritisch gegenüber stehen? Warum versuchen manche, mich zu überreden, dass ich alles wieder so mache wie früher? Warum werden mir Steine in den Weg gelegt? Diese oder ähnliche Fragen könnten viele gestellt haben, die sich aufgemacht haben, an Jesus zu glauben und ihm nachzufolgen.

Doch zurück zu den Israeliten. Sie waren jetzt frei, doch sie befanden sich in unwirtlicher Umgebung, in der Wüste. Das Land in dem Milch und Honig fließt, das Gott ihren Vätern einst versprochen hatte, war noch weit weg. Würden sie dieses Ziel je erreichen?

Als Christen kann es uns so ähnlich gehen. Wir haben Jesus vertraut. Er hat uns Gutes versprochen. Manche Segnungen haben wir schon erlebt. Doch vieles bleibt noch aus. Wir leben immer noch in einer Welt, die von Krankheit und Leid geprägt ist.

Im Auftrag Gottes redete Moses mit dem Volk. Einen Satz aus dieser Antwort Gottes möchte ich hier wiedergeben. In meiner Lutherbibel sind diese Worte fettgedruckt: „Der Herr wird für euch streiten und ihr werdet stille sein.“ (2. Mose 14,14).

Auch wir dürfen unsere Anliegen, unsere Nöte und Schwierigkeiten vor Gott bringen. Er hat Verständnis für unsere gedrückte Stimmung und unsere Verzweiflung. Wir dürfen Gott unser ganzes Leben und unsere Probleme anbefehlen.

Wenn wir beten und über Gottes Worte nachdenken, dürfen wir innerlich still und ruhig werden. Gott meint es gut mit allen, die ihm vertrauen.

Es mag sein, dass verschiedene Schwierigkeiten noch andauern werden. Doch wer sich in der Hand des himmlischen Vaters weiß, darf lernen die Dinge in einem neuen Licht zu sehen.

 

Christen finden Ruhe Feature

So heißt mein wöchentlicher Hauptbeitrag, der zumeist am Freitag Abend erscheint.

2 Gedanken zu „Angesichts von Widrigkeiten

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