Zum Frieden bereit

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„Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5,9/Luther’84).

Die Begriffe ‚Ruhe‘ und ‚Frieden‘ sind miteinander verwandt. Der Name meines Blogs ist „Christen finden Ruhe“. Wer meine Seite mit Bing auf Englisch übersetzen lässt bekommt den Blogtitel: „Christians Find Peace“. ‚Peace‘ ist bekanntlich das englische Wort für ‚Frieden‘.

Wir reden auch vom ‚inneren Frieden‘. Wenn wir innerlich hin- und hergerissen sind, dann fehlt uns dieser Friede. Unsere Seele kommt nicht zur Ruhe, sondern sie ist unruhig.

Unsere inneren Befindlichkeiten hängen aber auch mit unseren äußeren Beziehungen zusammen. Wenn wir mit anderen im Unfrieden leben, kann es sein, dass wir uns innerlich aufreiben.

Wer von Jesus lernen möchte, kann aus der siebten Seligpreisung erfahren, worauf er besonderen Wert legt. Jesus sagt, Friedfertigkeit sei eine Art Markenzeichen, derer, die ihr Leben nach Gottes Willen ausrichten.

„…; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ Das hier mit ‚Kinder‘ übersetzte griechische Wort, wird auch im übertragenen Sinn gebraucht. Es kann sich auch auf Schüler oder Nachahmer beziehen. Wer bereit ist, das Seine zu tun, um mit anderen im Frieden zu leben, der erweist sich als jemand, der sich Gott zum Vorbild nimmt.

Diesen Gedanken finden wir auch einige Verse weiter im fünften Kapitel bei Matthäus. Jesus fordert uns dort auf, wir sollen unsere Feinde lieben und für sie zu Gott beten. Die Begründung, die Jesus für diese Anweisung gibt, ist interessant: „…damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.“ (Matthäus 5,44+45).

Gott tut allen Menschen Gutes. Jeder darf von der Sonne und dem Regen profitieren. Wenn die Sonne scheint oder wenn es regnet, haben alle etwas davon. Darin sollen wir Gottes Nachahmer sein. Auch wir sollen bereit sein, allen mit denen wir zu tun haben, etwas Gutes zu tun.

Selbst wenn wir nur im stillen Kämmerlein für Menschen zu Gott beten, zeigen wir, dass wir uns Gott – in seiner allgemeinen Zuwendung zu uns Menschen – zum Vorbild nehmen. Beten für missliebige Leute kann sich auch auf unser Verhalten diesen Personen gegenüber auswirken. Wir lernen, andere aus Gottes Sicht zu sehen.

„Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden? Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“ (Matthäus 5,46-48).

Solange wir in dieser Welt leben, werden wir Spannungen und Konflikte erleben müssen. Die Frage ist wie wir darauf reagieren. Wir haben es vielleicht mit Menschen zu tun, denen es nicht an einer friedsamen Beziehung zu uns gelegen zu sein scheint. Wie können wir diese Spannung aushalten?

Jesus lädt uns ein, zu ihm zu kommen und von ihm zu lernen (Matthäus 11,28+29). Gott ist ein Gott des Friedens. (vgl. Römer 15,33 und 16,20). Wer sich von ihm prägen lässt, der wird eine friedsame Herzenshaltung gewinnen. Jesus sagt, dass gerade Friedfertigkeit ein Kennzeichen derer ist, die sich nach Gott ausrichten. Er sagt, solche Menschen würden als Gottes Kinder bezeichnet werden.

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Christen finden Ruhe Feature

So heißt jetzt mein wöchentlicher Hauptbeitrag, der zumeist am Freitag Abend erscheint.

 

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