Beitragsserie über die Seligpreisungen

Serienbild

Vorwort:

Mit diesem Beitrag beginne ich eine Serie über die sogenannten Seligpreisungen (Matthäus 5 Verse 1 bis 12). Diese Worte Jesu können uns helfen, auch den für meinen Blog zentralen Heilandsruf (Matthäus 11 Verse 28 bis 30) besser zu verstehen.

Beide Texte haben formale Ähnlichkeiten. Es wird zuerst eine Menschengruppe benannt, eine Charaktereigenschaft, Lebenseinstellung oder Lebensumstände. Dann ist von einer Belohnung die Rede, die Jesus dem Gläubigen verheißt.

Ich habe viel über die Worte ‚mühselig und beladen‘ geschrieben. Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, weitere Gedanken zu diesen Eigenschaftsworten verständlich zu erklären. Vieles, was ich gerne sagen möchte, klingt in den Seligpreisungen an. Deshalb meine neue Beitragserie.

Offensichtlich gab es im neutestamentlichen Israel Menschen, die für Jesu Kommen und seine Botschaft bereit waren. Sonst wäre das Christentum nie entstanden und wir hätten auch nie von Jesus gehört.

Bevor Jesus auftrat, predigte Johannes der Täufer: „…das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“ Als Jesus in Galiläa zu wirken begann, verkündete er die gleiche Botschaft. Die Begriffe ‚Reich Gottes‘ und ‚Himmelreich‘ bedeuten ungefähr das Gleiche.

Menschen kannten Gottes Gebote. Aber in der Welt, in der sie lebten gab es vieles, was nicht zu diesen Anweisungen passte. Es geschahen Ungerechtigkeiten.

Manche hatten eine Sehnsucht nach Gott. Sie hatten ein Verlangen, das durch Rituale allein nicht gestillt werden konnte. Würde Gott sich jemals offenbaren? Gab es eine Möglichkeit, um Gottes Willen besser zu verstehen? Würde Gott je in menschliche Lebensumstände eingreifen? Die Kunde, das Himmelreich sei nahe, ließ hoffen.

Es blieb nicht bei Ankündigungen. Jesus berief Jünger, die er unterweisen wollte. Er ging in Galiläa von Ort zu Ort und predigte in den Synagogen. Er „heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk“ (Matthäus 4,23). Die Art wie Jesus redete und die Wunder die er tat, machten deutlich, was es bedeuten kann, wenn Gott unter Menschen wirkt. Das Reich Gottes wurde ein Stück weit sichtbar.

Das Auftreten Jesu erregte viel Aufsehen. Sogar in ganz Syrien erzählte man sich von ihm. (4,24). Viele machten sich auf. Sie wollten Jesus begegnen. Sie wollten ihn sehen und hören. Eine große Volksmenge begleitete ihn auf auf Schritt und Tritt: Galiläer, Leute aus Jerusalem und Judäa, aus Dekapolis und von der anderen Seite des Jordanflusses (4,25). Die große Menschenansammlung verlieh den Worten, das Reich Gottes sei nahe herbeigekommen, ein besonderes Gewicht. Viele Hoffnungen und Erwartungen waren zu neuem Leben erwacht.

Schließlich stieg Jesus auf einen Berg und setzte sich hin. Seine Jünger kamen ganz in seine Nähe. Jesus fing an sie zu lehren. Zu Beginn seiner „Bergpredigt“ verkündete er die Seligpreisungen. Er sprach über das Gute, das Gott für Menschen bereit hatte und wer besonders darauf hoffen durfte.

Auch wir sind eingeladen, von Jesus zu lernen. Er ist bereit, auch uns zu segnen.

 

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„Als nun Jesus hörte, dass Johannes gefangen gesetzt worden war, zog er sich nach Galiläa zurück. Und er verließ Nazareth, kam und wohnte in Kapernaum…“ (Matthäus 4,12-13).

Bildrechte für obiges Bild: Markus Mayer. Creative Commons Namensnennung 4.0. Übernommen von www.Evangeliums.net/Fotos. Bitte hier klicken!

 

 

Christen finden Ruhe Feature

So heißt ab jetzt mein wöchentlicher Hauptbeitrag, der zumeist am Freitag Abend erscheint.

Hier noch ein weiterer einleitender Beitrag: Gedanken über die Seligpreisungen

3 Gedanken zu „Beitragsserie über die Seligpreisungen

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