Wenn man den eigenen Maßstäben nicht gerecht wird…

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Das neue Jahr ist nun schon einige Wochen alt. Mutige Vorsätze mögen manchmal bereits der Ernüchterung weichen.

Wer sich mit Gottes Geboten auseinandersetzt und sein Leben daran misst, wird oft merken, dass er sich nicht immer so verhält, wie er theoretisch gut findet.

In der Religion der Juden hatte das Gesetz Gottes einen zentralen Stellenwert. Freilich waren auch damals die Menschen verschieden.

Manche redeten von Gottes Geboten, aber dachten in Wirklichkeit in erster Linie über ihren eigenen Vorteil nach. Andere wussten um Gottes Weisungen, aber ihnen war klar, dass sie diese nicht erfüllen konnten oder wollten.

Wer sich aufmacht, Gutes zu tun, kann viele Hindernisse erleben. Manchmal stellen sich andere in den Weg. Es kommt auch vor, dass jemandem andere Dinge plötzlich viel wichtiger sind.

Der Apostel Paulus schreibt über das Gesetz. Er denkt dabei an Menschen, die sich innerlich mit den Anweisungen Gottes identifizieren und diese bejahen:

„…Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. … Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz an dem inwendigen Menschen. Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüt und hält mich gefangen im Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.“ (Römer 7,18-23).

Diese Überlegungen führen Paulus zu dem Ausruf: „Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe?“ (Römer 7,24).

Ich rechne damit, dass viele von uns, im Rückblick feststellen, dass sie sich manchmal anders verhalten haben, als wie sie es für richtig angesehen hätten. An so einem Punkt angelangt kann man auf verschiedene Weise reagieren. Entweder kann man seine Maßstäbe ändern und sich sagen: Was mir wichtig war ist halt doch nicht so wesentlich. Oder man kann sich grämen, weil man versagt hat und eigenen oder übernommenen Idealen nicht gerecht geworden ist.

Letztere Reaktionsmöglichkeit spiegelt sich in obigem Pauluswort wieder. Wer trotz Versagens an seinen Idealen festhält, fühlt sich elend. Die eigene menschliche Natur hat bessere und edlere Absichten zunichte gemacht.

Auf meinem Blog habe ich viel darüber nachgedacht, was für Menschen Jesus wohl meint, wenn er Mühselige und Beladene zu sich ruft. Ich bin überzeugt, wer über sein eigenes Fehlverhalten traurig ist, ist bei Jesus willkommen.

Jesus sagt: „Kommt zu mir! Ich will euch erquicken! Ich will euch Ruhe schenken! Bei mir bekommt ihr neue Kraft. Ihr dürft lernen, Gottes Gebote besser zu verstehen. Ich leite euch an, wie ihr ein gutes Leben führen könnt. Vertraut nur auf mich. Ich weiß, wie man Gotte Maßstäben gerecht werden kann. Ich kenne die menschlichen Versuchungen und Schwächen. Nehmt auf euch mein Joch. Lernt von mir. Ihr dürft angesichts eures Strebens nach einem gerechten Lebenswandel zur Ruhe kommen. Ihr braucht euch nicht verdammt zu fühlen. Ich schenke euch eine neue Perspektive.“

Er ruft uns zu: „Kommt zu mir und seid ehrlich. Ich habe Hoffnung für Mühselige und Beladene!“

 

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So heißt ab jetzt mein wöchentlicher Hauptbeitrag, der zumeist am Freitag Abend erscheint.

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