Ruhe finden jenseits endlosen Grübelns

Ruhe finden ist ein psychologisches Thema. Wenn wir über Dinge nachdenken, die uns beunruhigen, führt uns das zu Gedanken, die auch in Psychologiebüchern thematisiert werden können.

Eine gute Nachricht, die sich aus der Botschaft der Bibel ergibt, ist die folgende: Wir sind nicht allein mit unseren Problemen. Jesus ist einst in die Welt gekommen. Er hat alles durchgemacht, was einen Menschen von Fleisch und Blut belasten und anfechten kann. Er ruft uns zu. Er lädt uns ein. Er bietet uns seine Hilfe an.

Wir dürfen unsere Sorgen und Kümmernisse im Gebet vor Gott bringen. Der Apostel Petrus hat in seinem Brief dazu ermutigt: „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ (1.Petrus 5,7).

Jesus möchte uns aber weiterführen. Unsere Gedanken brauchen nicht unentwegt auf unsere Probleme fixiert zu sein. Gott sorgt für uns. Er hat ein Interesse an uns.

Wir dürfen uns auf der Zunge zergehen lassen, dass Gott es gut mit uns meint. Wir dürfen uns in dem Gedanken baden, dass Gott uns liebt. Aber das ist nicht alles, was Gott uns anbietet.

Jesus fordert uns auf, von ihm zu lernen. Wir dürfen auf ihn schauen, seine Liebe und seine Verhaltensweisen verinnerlichen. Wir dürfen über seine Zuwendung zu uns Menschen staunen. Das kann dazu führen, dass wir von Herzen Gott loben und ihn anbeten.

Unsere Lebensumstände und unsere psychische Befindlichkeit mögen sich nicht ändern. Aber wir bekommen ein neues Thema. Unsere Gedanken brauchen sich nicht mehr endlos um uns selbst zu drehen. Es gibt Einen, der größer ist als unsere Anliegen. Er gibt uns neue Hoffnung. Er schenkt eine neue Perspektive.

Jesus lädt uns ein, von ihm zu lernen. Er ist ein einfühlsamer Lehrer.

Jünger Jesu erhofften sich, dass Jesus ihre Umstände ändern würde. Freilich dachten sie nicht nur an sich selbst, sondern auch an ihr Volk. Noch kurz vor der Himmelfahrt fragten sie ihn: „Herr wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel?“ (Apostelgeschichte 1,6). Sie sehnten sich nach politischen Veränderungen. Sie dachten, Unabhängigkeit von Besatzern, würde ihre Probleme lösen.

Jesus aber kündigte an, was Gott für seine Jünger tun wollte: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“ (Apostelgeschichte 1,8).

Früher hatte Jesus aufgefordert, sein Joch auf sich zu nehmen und von ihm zu lernen. Er würde diejenigen erquicken, die zu ihm kommen und ihnen neue Kraft geben.

Jetzt kurz vor seiner Himmelfahrt betonte Jesus, Gott würde seine Jünger befähigen, damit sie sich für Jesu Ziele auf dieser Welt würden einsetzen können. Jesus war bei den Jüngern gewesen und hatte sie etwa drei Jahre lang gelehrt. Manchmal hatte er sie auch alleine ausgesandt, um Menschen die gute Botschaft von Gottes Interesse an uns zu verkünden.

Jetzt zum Abschied sagte Jesus seinen Jüngern, sie würden die Kraft des Heiligen Geistes empfangen. Gott würde ihnen eine neue Perspektive und eine neue Motivation geben. Die Jünger brauchten nicht bei ihren Problemen stehenzubleiben. Gott schenkte ihnen eine neue Sicht der Ruhe, die er verheißen hatte. Sie durften sich selbst für die Ziele Gottes in dieser Welt einsetzen.

 

2 Gedanken zu „Ruhe finden jenseits endlosen Grübelns

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