Mehr persönliche Erinnerungen im Zusammenhang mit meinen ersten Blogbeiträgen

Den Blog „Christenfindenruhe“ gibt es seit dem 16. Januar 2015. An diesem Tag bin ich mit zwei Beiträgen an die Öffentlichkeit gegangen. Beides waren Textbeiträge und ich hatte beide schon fertig bevor jemand etwas von meinem Blog erfuhr.

Meinen ersten Text über Matthäus 11,28 hatte ich wie schon erwähnt zuerst in einen anderen Blog eingestellt gehabt. Dazu schrieb ich schnell noch einen weiteren Post über Vers 29.: „Von Jesus lernen und Ruhe finden“. Ich schrieb einige allgemeine Gedanken über das Lernen auf, über Kinder und die Schule. Schließlich stellte ich fest, das was wir gelernt haben uns auf mancherlei Situationen des Lebens vorbereitet. Wir können diesen Herausforderungen mit Ruhe und Gelassenheit begegnen, weil wir darauf vorbereitet sind.

Ich möchte hier nicht alles wiederholen. Aber ich erinnere mich, dass mir das Schreiben damals leicht gefallen ist. Ich habe einfach einiges aufgeschrieben, was mir wichtig war.

Auch der Gedanke, dass ich, was ich schrieb in einem Blog veröffentlichen wollte beunruhigte mich nicht sehr. Ich dachte mir, Themen wie Lernen, Lernprobleme und Erziehung oder Qualitäten eines guten Lehrers sind für viele Leute interessant. Ich war zufrieden mit meinem Text. Ich erklärte einen Bibelvers, aber ging auf Dinge ein, die auch ein breiteres Publikum ansprechen könnten.

Ich war recht zufrieden mit den Schlagworten, die ich für jenen Beitrag hatte:  Gelassenheit, Kinder, Lernen. Es waren Tags, die auch Menschen, die keine eigefleischten Bibelleser sind, für ihre Suche benutzen könnten.

Wie gesagt, zwei Beiträge hatte ich fertig, als ich meinen Blog freischaltete.  Laut meiner Statistik wurde meine neue Seite von einigen aufgerufen.

Aber danach viel mir das Schreiben viel schwerer. Ich fragte mich, ob ich geweckte Erwartungen würde erfüllen können. Ich stellte fest, dass ich nicht immer über Themen wie in dem erwähnten zweiten Beitrag schreiben konnte.

Auch die Art des Veröffentlichens war neu für mich. Ich schickte Gedanken irgendwo hin ohne zu wissen, wer jemals darauf stoßen würde.

Wenn ich eine Predigt oder eine Bibelarbeit für eine christliche Gruppe vorbereiten würde, hätte ich wenigstens ein bisschen Ahnung was für Leute meine Zuhörer sein könnten. Beim Bloggen stellte ich etwas einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Aber ich wusste eigentlich nicht, wer es lesen würde.

Ich hatte keine Ahnung welche Vorkenntnisse meine Leser im Blick auf meine  Themen hätten. Ich wusste nicht  wem ich etwas erklären wollte.

Dann kam noch ein anderes Problem hinzu: Ich war eigentlich nicht gewohnt, mich so kurz zu fassen. Für eine Predigt hat man Zeit, je nach Art der Veranstaltung vielleicht sogar viel Zeit. In einer Gruppenstunde oder einem Hausbibelkreis kann man einiges sagen. Man hat Menschen vor sich und kann in die Gesichter schauen und versuchen, Reaktionen abzuschätzen.

Außerdem, wer in eine christliche Gruppe geht, bleibt für gewöhnlich dabei. Wenn das Programm langweilig ist, lässt man vielleicht seine Gedanken abschweifen. Aber selten verlässt jemand den Raum. Wer einen Blog liest, braucht nur einen Klick, um die Seite wieder zu schließen. Niemand wird je erfahren, an welcher Stelle man abgehängt hat.

Ich beobachtete mein eigenes Verhalten im Internet. In meinem Reader folgte ich z. B. dem Schlagwort ‚Bibel‘. Ich hatte nicht vor, jeden Beitrag zu lesen, der dann erschien. Ich suchte nach Bloggern mit ähnlichen Gedanken wie ich selbst. Ich wollte herausfinden, ob es Blogger mit ähnlichen christlichen Vorstellungen gab, wie ich sie hatte. Ich hatte wenig Energie, lange Beiträge zu lesen. Ich wollte schnell wissen, worum es eigentlich geht. Schließlich war das Angebot riesengroß.

Das war ein Grund, warum ich mir vornahm nur kurze Beiträge zu schreiben. Irgendwie legte ich mich fest. Doch es bedeutete auch, dass ich auf nichts ausführlich eingehen konnte.

Bei meinem dritten Post beschränkte ich mich auf biblisches Material. Ich bezog mich auf Vers 28. Jesus sagt: „Kommt her zu mir…“ Ich stellte die Frage wie wir zu Jesus kommen können. Schließlich beschrieb ich wie Menschen vor 2000 Jahren zu Jesus kamen. Es war damals nicht leicht für mich, dass ich biblische Geschichten, die mir dazu einfielen, nur streifen konnte.

Ich hatte kein Bild oder sonstige Illustrationen für meine Beiträge. Aber für den erwähnten dritten Beitrag braucht ich sehr viel Zeit.

Mir war klar, im Gegensatz zu meinem zweiten Beitrag würde dieser dritte Post für an pädagogischen Themen Interessierte wenig bieten. Leser, die ich zuvor gewinnen wollte, würde ich jetzt nicht halten können.

Außerdem merkte ich, dass es gar nicht so leicht sein würde, immer über den gleichen Text zu schreiben. Aber das hatte ich ja angekündigt.

Jetzt habe ich einiges erzählt, wie es mir damals ergangen ist, als ich mit diesem Blog begann. Im Allgemeinen habe ich auf „Christenfindenruhe“ nicht viel von mir selbst oder von eigenen Erlebnissen beichtet.

In der Tagesaufgabe von Blogging 101 hieß es, wir sollten etwas Neues ausprobieren. Erzählen ist ziemlich neu hier. Außerdem habe ich meine übliche Textlänge überschritten.

Wie man Bilder hochlädt weiß ich bereits. Um Filme oder anderes einzufügen, müsste ich erst geeignetes Material suchen. Doch dafür habe ich heute Abend keine Zeit. Ich konnte auch nicht alle Links in der Aufgabenstellung durchlesen. Ich werde in nächster Zeit also noch einiges nachholen müssen.

Der Kurs ‚Blogging 101‘ hat den Untertitel ‚From Zero to Hero‘. Die ersten Anfänge meines Blogs liegen nun fast ein Jahr zurück. Aber ich bin noch nicht bei ‚Hero‘ angelangt. Deswegen ist Blogging 101 für mich auf jeden Fall spannend. Aber darüber vielleicht ein ander Mal mehr.

 

 

 

 

3 Gedanken zu „Mehr persönliche Erinnerungen im Zusammenhang mit meinen ersten Blogbeiträgen

  1. Guten Tag ich habe dein Beitrag voll gelesen, ich glaube ich habe es verstanden, Ich kann Deutsch lesen, aber ich wollte nicht dein Blog lesen . Der Name hat mir nicht angesprochen.. Das war es. Heute habe ich gesehen du hast angefangen auf Englisch zu schreiben,Dein Text uber Kommunikation habe ich gelesen, Was heisst es auf Engel sprache, gibt es so was, Koennen wir mensche Engel Sprachen Verstehen , wenn wir so viel Kommunikations Schwierigkeiten haben?
    Auf Englih kannst du auch richtig gut schreiben.

    Im Blogging 1O1 wurde schon gesagt , das wir aufs eigenes Tempo bloggen und ausprobiern koennen. So es macht nichts wenn du noch nicht alles schon fertig hast. Dein Blog sieht ganz okey aus. Ich habe auch ein anderer Blog gelesen, der viel uber Bibel und Religion erzaehlt , solche Blog ist auf spanisch geschrieben, dennoch war fur mich sehr uberfoerdern, Wenn ich dort besuche , lese ich nur ein Beitrag und verschwinde schnell wieder.

    Ich habe mir heute vorgenommen dein Blog anzuschauen. Deine Erzaehlung hat mir gut gefallen, man fuehlt sich naeher.Nur habe ich bis jerzt nu 2 Beitraege gelesen, und werde keine Zeit mehr haben.

    Ich bin Katholik und wenn ich zur Kirche gehe, faellt mir machmal einfach schwer das ganze zuzuhoeren. Manchmal haette ich mir gewuenscht eine Christengruppe zu besuchen, Ich habe noch nicht eine passende Gruppe gefunden . Da ich selber wahrscheinlich das Problem bin, habe ich angefangen Bibel in intenet Radiosendunge zuzuhoeren. Ich denke man kann Leben lernen, duch die Geschichten der Bibel. Ich gehe weiter zur Kirche , da ich meiner Mutti zur Kirche begleite. Ich glaube der Kommentar wird laenger so ich mache hier Schluss . Weiter schreiben. Zum Schluss wuerde ich auch sagen, das Bilder, oder Zeichnungen, dein Blog fur lesern angenehmer machen wuerde. Kannst du eigentlich Malen ? Kannst du dein Bibel Spruche Malen?

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  2. Danke für diesen langen Kommentar. Leider habe ich bei diesem Beitrag auf die Schnelle kein Bild gehabt. Obwohl wir ja auch dazu ermutigt waren ein Bild hochzuladen. Es wäre aber ja nicht mein erstes Bild auf dem Blog gewesen.

    Seither habe ich auf meinem Blog nicht oft erzählt. Vielleicht sollte ich das öfter machen.

    Nein, Malen ist nicht so mein Ding. Vielleicht, wenn ich einmal Zeit hätte, könnte ich es versuchen. Aber leichter fällt mir, ein Foto so zu bearbeiten, dass es wie eine Zeichnung aussieht. Das geht aber auch nicht mit jedem Foto.

    Danke für die ermutigenden Worte.

    Ich bin gerade ziemlich beschäftigt, möchte aber bei Gelegenheit Deinen Kommentar nochmals durchlesen und auch Deine Seite besuchen. Viele Grüße und noch viel Freude bei Blogging 101!

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  3. Pingback: Mein Blog wird heute zwei Jahre alt! | Christen finden Ruhe

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