„Siehe, ich verkündige euch große Freude!“

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„Und der Engel sprach zu ihnen:

Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids.

Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.“ (Lukas 2,10-12).

Alle Jahre wieder erinnern wir uns an die Ereignisse damals in Bethlehem. Die Hirten verbrachten die Nacht bei ihren Herden auf dem freien Feld. Ein Engel erschien ihnen und sprach zu ihnen: Ich verkündige euch große Freude!

Gemeinhin freut man sich, wenn ein Kind geboren wird. Ein neugeborenes Leben ist etwas Frohmachendes.  Ein kleines Baby ist eine Bereicherung. Ungefähr neun Monate langes Warten wurde belohnt.

Man kann anhand der familiären Verhältnisse vermuten, was aus einem Kind wohl einmal wird. Doch vieles bleibt ein Geheimnis und man muss einfach abwarten.

Der Engel konnte genau ankündigen, um was für ein Kind es sich handelte: Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr. Die Geburt dieses Kindes würde einmal für alles Volk ein Anlass zur Freude sein.

Tatsächlich haben sich solche Erwartungen an das Kind von Bethlehem erfüllt. Als er erwachsen war, interessierte er sich tatsächlich für die Nöte und Anliegen der Menschen. Er, der als Neugeborener von Hirten besucht wurde, bezeichnete sich selbst später als guten Hirten. Er wolle sich wie ein Hirte um Menschen kümmern.

Ein anderes Mal drückte er sein aufrichtiges Interesse an Menschen so aus: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.“

Die Hirten hatten die Freudenbotschaft des Engels gehört und sich auf den Weg gemacht, um das Kind zu sehen. Danach verbreiteten sie die Nachricht voller Freude unter den Menschen denen sie begegneten.

Auch wir hören heute eine frohe Botschaft. Auch wir sollten ‚hingehen und nachsehen‘. Die Freude in ihrer Fülle erschließt sich uns erst, wenn wir uns mit dem Heiland befassen. Es lohnt sich über die Botschaft nachzudenken.

Jesus lädt uns ein, ihm unser Vertrauen zu schenken. In dem Maß wie wir auf seinen Ruf eingehen, werden wir auch Anteil an der Freude haben.

Zum Schluss möchte ich diesen Gedanken noch durch ein Beispiel veranschaulichen. Ich besitze einen Computer. Auf diesem PC habe ich verschiedene Anwenderprogramme installiert. Manche dieser Programme benutze ich. Allerdings, wenn ich ehrlich bin habe ich noch nicht alle Funktionen dieser Anwendungen ausprobiert. Es gäbe vieles was man auch noch mit diesem Gerät und der Software anfangen könnte. Andere sprechen davon in hohen Tönen, aber ich habe vieles noch nie gemacht.

Mit der Freudenbotschaft des Evangeliums von Jesus Christus ist es genauso. Wenn man sich nicht mit dem Ruf Jesu befasst, verpasst man Möglichkeiten, die diese Botschaft denen eröffnet, die darauf eingehen.

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