Ein wichtiger Gedanke zu meinem Beitrag „Erlebnis am Brunnen“

In meinem vorletzten Beitrag habe ich die Verse aus Matthäus 11,28-30 so dargestellt, als könne es sich um ein alltägliches Gespräch eines Bauern mit seinen Arbeitstieren handeln. Zugegeben, war der Gedanke für mich selber ziemlich neu. Da ich aber jetzt für diesen Blog ständig über diese Verse nachdenke, komme ich auf allerlei neue Ideen.

Das Gespräch des Bauern mit seinen Tieren bringt mich auf einen sehr wichtigen Gedanken. Gott war für die Juden kein Fremder. Jesus hat Israeliten bzw. Juden zugerufen: „Kommt her zu mir … ich will euch erquicken…“ Jesus hat im Auftrag Gottes gerufen. Gott hatte die Israeliten schon oft mit ähnlichen Worten zu sich gerufen.

Die Israeliten waren Nachkommen Abrahams über Isaak und Jakob. Gott, der Herr, hatte sich einst mit Abraham verbündet. Er hatte die Nachkommen Jakobs vor allen anderen Völkern auserwählt. Gott hat sich dem Volk Israel in vielfältiger Weise offenbart.

Zur Zeit Jesu gab es im ganzen Land Synagogen. Jeder konnte dort etwas über Gott lernen. Sie konnten erfahren wie Gott dem Volk in allerlei Situationen geholfen hatte. Die Israeliten hatten auf Männer gehört, die von Gott gesandt waren und Gott war ihnen in aussichtslos erscheinenden Situationen beigestanden.

Die Juden kannten Moses. Moses hatte das Volk angeführt, als Gott die Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten befreite. Im Auftrag Gottes hatte er das Volk durch die Wüste geführt. .

In den Synagogen konnten sie lernen, dass das Land, in dem sie lebten ein besonderes Land war. Gott hatte ihren Vorfahren versprochen, er wolle sie in dieses Land führen. Das Land war eine Gabe Gottes. Was auch immer sie um sich herum sahen, war ein Hinweis auf die Güte Gottes. Gott hatte ihnen dieses Land geschenkt, damit sie dort wohnen und leben konnten.

Im Neuen Testament lesen wir von Priestern und Hohepriestern – die Jesus schließlich verurteilten. Mose hatte die Ordnungen der Priester und das Amt des Hohepriesters einst im Auftrag Gottes eingesetzt.

Gott war kein Fremder für die Juden. Sie wussten wie Gott ihre Väter in vielfältiger Weise gesegnet hatte.

Dennoch sah Jesus unter ihnen viele Menschen, die sich plagten und abmühten. Viele von ihnen waren müde. Sie litten unter schweren Lasten, die sie zu tragen hatten.

Die Botschaft Jesu war nichts vollkommen Neues für die Juden. Sie hofften auf ein Eingreifen Gottes. Sie warteten auf einen verheißenen Messias.

Auch uns hat Gott in vielfältiger Weise gesegnet. Wer anerkennt, dass Gott uns unser Leben geschenkt hat, hat Grund genug, um Gott zu danken – trotz allen Leides.

Jesus ruft auch uns zu: Kommt zu mir, ich will euch erquicken. Ich will euch Ruhe geben.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s