Überblick über meine bisherige Auslegung des Wortes ‚mühselig‘ in Matthäus 11,28

In der Bibel lesen wir oft von alltäglichen Dingen. Viele Texte beziehen sich auf die Natur, auf Tiere oder Pflanzen. Das Hauptanliegen der Heiligen Schrift ist freilich die Frage nach unserer Beziehung zu Gott. Was ist Gottes Botschaft an uns Menschen?

Jesus gebraucht viele Gleichnisse. Er spricht von Angelegenheiten, die seinen Zuhörern aus ihrem Alltag vertraut sind. Damit möchte er Themen des Glaubens anschaulich machen.

Man kann bei der Auslegung biblischer Texte schnell eine Anwendung auf religiöse Themen suchen. Es kann aber gewinnbringend sein, sich mit der wörtlichen Bedeutung einer bildhaften Rede auseinanderzusetzen.

Die ‚Gute Nachricht Bibel‘ verzichtet auf eine wörtliche Übersetzung von Matthäus 11,28. Die Übersetzer deuten den Vers auf die Religion der jüdischen Zeitgenossen Jesu. Daraus ergeben sich viele Anwendungen auf den christlichen Glauben.

Ich habe es vorgezogen mich zunächst auf die wörtliche Bedeutung zu konzentrieren. Deshalb habe ich ausgehend von dem Wort „mühselig“ einige Din A4-seitige Artikel über das Thema Arbeit geschrieben.

In „Menschen, die Gott am Herzen liegen bin ich kurz auf die Bedeutung der Worte ‚mühselig‘ und ‚beladen‘ eingegangen. Diese Worte beschreiben Personengruppen, die Jesus hier besonders anspricht.

„Arbeiten, um zu leben“ bezieht sich auf die Frage, warum wir arbeiten. Neben Grundbedürfnissen wie Essen und Trinken, geht es uns um einen gewissen Lebensstandard und soziale Anerkennung. Jesus lädt uns ein, auch mit unseren Sorgen zu ihm zu kommen und von ihm zu lernen.

Im Artikel „Arbeit, Mühe und Stressfaktoren“ beziehe ich mich auf Auswirkungen des Sündenfalls auf die ersten Menschen. Mühe und Arbeit kamen ins Leben der Menschen. Der Ruf Jesu an ‚Mühselige‘ und ‚Beladene‘ kann sich demnach auf die ganze Menschheit beziehen.

Um emotionale Befriedigung, die wir aus unserer Arbeit gewinnen oder auch nicht, geht es in „Arbeit und unser Seelenleben“. In „Arbeit, die über die Kräfte geht“ gehe ich kurz auf erschwerte Bedingungen und die Sklaverei der Israeliten in Ägypten ein.

In „Arbeit, die müde macht“ beziehe ich mich auf die Bedeutung des griechischen Wortes für ‚mühselig‘. Sich durch schwere Arbeit ermüden kann bis zu einem bestimmten Grad gesund sein. Doch Überlastung kann zu gesundheitlichen und psychischen Problemen führen

Zum Reigen meiner Texte über Arbeit gehört auch „Erfolge, Misserfolge und Gottes Segen“. Wer auf Gott vertraut, gewinnt Lebensqualität.

Schließlich stelle ich einen Zusammenhang her zwischen dem siebten Schöpfungstag, dem Sabbatgebot und der Einladung Jesu, bei ihm Ruhe zu finden: Wenn Gott ‚arbeitet‘…- und worin wir Ihn uns zum Vorbild nehmen sollen. Gott fordert uns auf, dass wir uns auch Ruhezeiten gönnen. Denn Gott selbst hat am siebten Schöpfungstag von allen seinen Werken geruht.

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