Erfolge, Misserfolge und Gottes Segen

Ob unsere Bemühungen erfolgreich sind oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Es kommt nicht nur auf unser Können an. Im Handel z.B. spielen Konkurrenten und Kundenwünsche eine wesentliche Rolle.

Erfolge sind ein Ansporn und vermitteln neue Kraft. Misserfolge hingegen können demotivieren und lähmen.

Die Israeliten im Alten Testament wurden oft von Feinden bedrängt oder auch beherrscht. Angehörige von Nachbarvölkern konnten ihnen das Leben schwer machen.

Mehr als wir heute waren die Menschen zu alttestamentlichen Zeiten von natürlichen Gegebenheiten abhängig. Eine Insektenplage konnte eine Ernte vernichten. Ausbleibender Regen konnte zu einer Dürrekatastrophe führen.

In den Psalmen lesen wir: „Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wenn der Herr nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst. Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet, denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.“ (Psalm 127,1+2).

Fromme Menschen fragten angesichts aller möglichen Schwierigkeiten und Gefahren nach Gottes Segen und Hilfe. Propheten forderten die Israeliten auf, sich von fremden Göttern abzuwenden und sich auf Gottes Gebote zu besinnen.

Jesus selbst beendet seine Bergpredigt mit einem Gleichnis vom Hausbau. Er stellt fest, dass Häuser auch extremen Wetterbedingungen standhalten sollten. Stürme, starke Regenfälle und Wasserfluten könnten ein Haus einstürzen lassen. Es kommt darauf an wie stabil man baut.

„Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein, denn es war auf Fels gegründet. Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß.“ (Matthäus 7,24-27).

Wer Gott vertraut und sich an sein Wort hält, den wird Gott segnen. Wer Gottes oder Jesu Ratschläge hört und sie missachtet, setzt sich Gefahren aus.

Wenn die alttestamentlichen Israeliten sich von ihrem Gott abwandten und anfingen, die Gottheiten ihrer oft feindlich gesonnenen Nachbarvölker anzubeten, wurden sie von diesen Völkern viel leichter besiegt. Doch sie bekamen neue Kraft, wenn sie sich auf ihre eigenen Werte besannen und zu Gott umkehrten, der sie aus der Sklaverei in Ägypten befreit hatte.

Beim Propheten Jesaja lesen wir die Worte: „Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen; aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“ (Jesaja 40,30+31) Über Gott lesen wir: „… sein Verstand ist unausforschlich. Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden.“ (Jesaja 40,28c+29).

Erfolg oder Misserfolg: wer Gott vertraut gewinnt Lebensqualität.

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