„Wenn du wüsstest, wer es ist, der mit dir redet…“

Christus spricht: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Matthäus 11,28)

Jesus war müde und alleine. Er saß an einem Brunnen in einem Landstrich genannt Samaria. Eine Frau war gekommen um Wasser zu schöpfen. Jesus bat sie, ihr etwas zu trinken zu geben.

Die Frau verwunderte sich, dass Jesus sie ansprach und um etwas zu trinken bat. Jesus war ein Jude. Sie war eine Samariterin. Es war nicht üblich, dass Juden mit Samaritern zusammen essen oder trinken. Jesus antwortete ihr: „Wenn du erkenntest die Gabe Gottes, und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn und er gäbe dir lebendiges Wasser.“ (Johannes 4,10).

Die Frau war Jesus begegnet, und er sprach sie an, weil er durstig war. Aus einer alltäglichen Begebenheit entwickelt sich ein tiefergehendes Gespräch. Jesus sagte etwas Wichtiges. Wer erkennt, wer Jesus wirklich ist, und was Gott gerne schenken möchte, wird sich anders verhalten. Wer Jesus erkennt, als der er ist, wird ihn bitten und von ihm eine Erquickung empfangen.

Das Land wo Jesus lebte war ein heißes und oft sehr trockenes Land. Es gab wüstenähnliche Gegenden und ausgesprochene Wüsten. Es gab kaum Bäche. Brunnen, die zum Grundwasser hinunterreichten, gab es auch nur an bestimmten Stellen. Der Brunnen, an dem Jesus saß, ging auf Jakob zurück.

Wer in dieser Gegend lebte und eine längere Wegstrecke zurücklegte, wusste, was es heißt, durstig zu sein. Schon ein bisschen Wasser konnte eine wohltuende, belebende Wirkung auf den Organismus haben.

Die Frau wies darauf hin, dass Jesus kein Gefäß bei sich hatte, um Wasser zu schöpfen, und dass der Brunnen tief sei. Woher wollte Jesus lebendiges Wasser nehmen.

Jesus redete von mehr, als vom Element Wasser. Im natürlichen und im übertragenen Sinn galt Wasser als ein Segen Gottes.

Jesus antwortete: „Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.“ (Johannes 4,13+14).

Jesus verspricht, dass was er gibt, dauerhaft befriedigt. Er vermittelt eine Lebensqualität, die Bestand hat. Was er Menschen zu Teil werden lässt, trägt auch in Schwierigkeiten und widrigen Umständen. Was wir von ihm bekommen können, hilft uns, so zu leben wie Gott es möchte.

Daraufhin bat die Frau Jesus um dieses Wasser. Er forderte sie auf, ihren Mann zu holen. Sie erwiderte, sie habe keinen Mann. Jesus sagte: „Fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann; das hast du recht gesagt.“ Johannes 4,18).

Jesus redete noch über Juden, Samariter und das Heil Gottes. Die Frau sagte: „Ich weiß, dass der Messias kommt, der da Christus heißt. Wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen.“ Jesus antwortete: „Ich bin’s, der mit dir redet.“ (Johannes 4,25+26).

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