Wer ist Jesus? (Teil 2)

Jesus Christus spricht: “Kommt her zu mir….“ (Matthäus 11,28)

Wer ist es, der diese Einladung ausspricht? Wer ist Jesus?

Gleich zu Beginn des Neuen Testamentes lesen wir: „Dies ist das Buch von der Geschichte Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams.“ (Matthäus 1,1). Matthäus beginnt sein Evangelium mit dem Stammbaum Josefs, dem „Mann von der Maria, von der geboren ist Jesus, der da heißt Christus.“ (Matthäus 1,15). Matthäus legt Wert darauf, dass Jesus von König David, von Salomo und den Königen nach ihnen abstammte.

Nur im Evangelium nach Matthäus lesen wir die Geschichte von den Weisen aus dem Morgenland. Sie kamen nach Jerusalem und suchten nach „dem neugeborenen König der Juden“. Auch König Herodes beachtete den Besuch dieser sternkundigen Männer. Herodes nahm den Gedanken an einen neugeborenen König der Juden ernst und befragte Hohepriester und Schriftgelehrte wo Christus geboren werden sollte. Er erkundigte sich bei den Männern aus dem Morgenland und schickte, diese nach Bethlehem. In den Schriften war vorhergesagt: „Und du, Bethlehem im jüdischen Lande, bist keineswegs die kleinste unter den Städten in Juda; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.“ (Matthäus 2,6 Zitat aus Micha 5,1).

Diese weitgereisten Männer kamen an den Ort, wo Jesus geboren war, von einem Stern geführt. Jesus war aber nicht in einem vornehmen Gebäude zu finden. Dennoch brachten die Weisen ihre Geschenke und verneigten sich vor dem Kindlein.

Im sechsten Kapitel im Johannesevangelium lesen wir, dass viele Menschen zu Jesus kamen, dass sie gespeist und satt wurden, obwohl die Jünger nur sehr wenig Proviant zur Verfügung hatten. Aufgrund dieses Wunders sprachen viele: „Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soll.“ (Johannes 6,14). Dann lesen wir, dass Jesus die Absicht der Menschen erkannte. Sie wollten ihn ergreifen und ihn zum König machen. Interessanterweise ging Jesus ihnen aus dem Weg und zog sich alleine auf einen Berg zurück.

Alle Evangelien berichten von dem Verhör Jesu vor Pilatus. Nur Johannes berichtet Einzelheiten. Jesus war beschuldigt König der Juden zu sein. Pilatus wiederholte die Anklage aufgrund deren Jesus ihm überantwortet worden war. Er fragte Jesus was er getan habe. „Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; nun aber ist mein Reich nicht von dieser Welt. … Ich bin ein König. Ich bin dazu in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.“ (Johannes 18,36+37).

Zu einer Gelegenheit erklärte Jesus seinen Jüngern: “Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an. Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein; und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.“ (Markus 10,42-45).

Jesus sagte zu Pilatus: „Ich bin ein König.“ Doch seine Ziele und sein Auftrag unterschieden sich von dem, was Menschen über Könige wissen und von ihnen gewohnt sind.

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