Menschliche Erwartungen und Gottes Versprechen

Jesus Christus spricht: „Kommt her zu mir…“ (Matthäus 11,28)

Jesu Zeitgenossen hatten viele Erwartungen. Gott hatte seinem Volk Israel durch die Jahrhunderte hindurch Verheißungen gegeben. Sie gründeten Hoffnungen auf diese Versprechen Gottes. Der Herr wollte seinem Volk beistehen.

Jesus war der von Gott gesandte Retter. Doch in vielem war er anders als Angehörige seines Volkes erwartet hätten.

Beim Propheten Jesaja lesen wir die folgenden Worte: „Suchet den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist. Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum Herrn, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung. Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“ (Jesaja 55,6-9).

Gottes Gedanken sind höher als unsere Gedanken. Seit dem Sündenfall im Garten Eden (1.Mose 3) hat die Menschheit sich von den Plänen und Absichten Gottes entfernt. Die Menschen haben sich von Gott entfremdet. Wir Menschen hören Gottes Verheißungen durch den Filter unseres eigenen Verstandes. Unser Verstand ist geprägt von Erfahrungen und Erlebnissen in einer Welt, die von Gott abgefallen ist.

Der  Evangelist Johannes schreibt über Jesus: „Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.“ (Johannes 1,10-13).

Wir Menschen haben uns von Gott entfernt, doch Jesus ist in die Welt gekommen. Durch ihn können wir zu Gott zurück finden. Wer Jesus aufnimmt kann ein neues Leben bekommen. Johannes redet hier von einer neuen Geburt. Durch eine neue Geburt können wir Gottes Kinder werden. Wir bekommen eine neue Vertrauensbeziehung zu Gott.

Im Alten Testament hatte Gott immer wieder die Sünden seines Volkes angeprangert. Eine kostbare Verheißung finden wir beim Propheten Hesekiel: „und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.“ (Hesekiel 36,25-27).

Johannes spricht davon, dass wer Jesus aufnimmt aus Gott geboren werden kann. Hesekiel schreibt von Gottes Absicht, Menschen einen neuen Geist und ein neues Herz zu geben. Gott selber ermöglicht einen Neuanfang. Durch Jesus können wir neu in Einklang kommen mit Gottes Absichten für unser Leben.

Jesus Christus spricht: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“ (Matthäus 11,28).

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