Ein paar Gedanken über Erschöpfung und Depression

Gestern habe ich meinen Lesern dieses Interview mit John Piper und eine deutsche Übersetzung aus einem christlichen WordPress Blog zugänglich gemacht. Ich möchte nun noch selber ein paar Gedanken zu diesem Thema weitergeben.

Zunächst einmal würde ich nach der Ursache einer Depression fragen. Manchmal weiß ein Betroffener um Probleme oder Umstände, die eine niedergeschlagene und depressive Stimmung ausgelöst haben. Solche Ursachen könnten extreme Dauerbelastung am Arbeitsplatz, eine Enttäuschung, Familienprobleme oder auch eine schwere Krankheit sein.

Wenn ein Problem bekannt ist, das mit der Entstehung einer Depression zusammenhängt, kann es – denke ich – gut sein, sich mit diesem Problem zu befassen. Vielleicht lässt die Depression nach, wenn es gelingt so ein Problem zu lösen oder abzumildern.

In vielen Fällen können einfache Dinge eine Linderung bringen. John Piper hat erwähnt, dass es ihm hilft, wenn er joggen geht. Ein Ausgleichssport kann  dem Körper helfen, sich zu erholen. Eine gesunde Ernährung kann viel ausmachen. Manchmal hilft es, versäumten Schlaf nachzuholen. Wer Zeit mit lieben, vertrauten Menschen  verbringt, tut sich selbst etwas Gutes.

Ich persönlich bin davon überzeugt, dass angewandter christlicher Glaube eine große Hilfe sein kann. Wie denke ich über andere Menschen? Eine Gesinnung der Nächstenliebe kann helfen andere Menschen zu verstehen. Hingegen wer ständig verletzt oder aggressiv reagiert, wird leichter krank.

Wer sich selbst von Gott geliebt weiß, gewinnt an Gelassenheit. Damit wäre ich wieder beim Thema dieses Blogs: Bei Jesus Ruhe finden.

Ich möchte noch ein paar Gedanken zu Antidepressiva und Psychopharmaka weitergeben. Solche Medikamente sind, wie John Piper auch gesagt hat,  ein erheblicher Eingriff in die Gemütslage eines Menschen. Medikamente können unerwünschte Nebenwirkungen haben, besonders wenn man sie längerfristig einnimmt.

Ein Gedanke zu „Ein paar Gedanken über Erschöpfung und Depression

  1. Mir wurden schon von mehreren Ärzten Antidepressive verschrieben, ich habe die Einnahme jedesmal verweigert, daraufhin haben die Ärzte mich im Prinzip jedesmal aufgegeben. Ich kann mir vorstellen, dass es manchmal wirklich schwer ist nicht das zu tun was einem die Ärzte als die letzte Möglichkeit präsentieren.
    Ich schöpfe inzwischen Kraft im Glauben, weiß aber auch, dass ich noch einen langen Weg vor mir haben werde bis ich wieder uneingeschränkt sagen kann, ja mir geht es gut!

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