Wer ist Jesus?

Christus spricht: „Kommt zu mir, … ich will euch erquicken. …; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“ (Matthäus 11,28-29).

Es tut gut, einmal zur Ruhe zu kommen. Jesus lädt uns ein bei ihm Ruhe zu finden.

Wir wissen vieles über Jesus. Doch wenn wir die Einladung Jesu richtig verstehen wollen, ist es gut, darüber nachzudenken, wer Jesus ist.

Philippus sagte zu Nathanael: „Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben.“ Der Angesprochene hörte, dass Jesus aus Nazareth war und entgegnete freiheraus: “Was kann aus Nazareth Gutes kommen?“ Der Erstgenannte antwortete schlicht: „Komm und sieh es!“

Nathanael begegnete Jesus. Jesus sprach ihn an und sagte zu ihm: „Siehe, ein rechter Israelit, in dem kein Falsch ist.“ Nathanael wunderte sich, warum Jesus ihn kannte. Jesus erklärte: „Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich.“

Offensichtlich hatte Jesus mit seiner Einschätzung das Lebensgefühl des Nathanael richtig getroffen. Nathanael fühlte sich erkannt und verstanden. Nathanael gewann Vertrauen und bekannte seinen nun gefundenen Glauben: „Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel.“ (Vergleiche Johannes 1, 45-49).

Jesus predigte und lehrte. Seine Zuhörer verglichen seine Reden mit denen, die sie sonst zu hören bekamen. Viele empfanden einen großen Unterschied zwischen Jesus als Lehrer und den Schriftgelehrten.

Lukas berichtet von einer Begebenheit als Jesus am Sabbat in einer Synagoge in Kapernaum lehrte. Wir lesen: „Und sie verwunderten sich über seine Lehre; denn er predigte mit Vollmacht.“ (Lukas 4,32 nach Luther 1984 ). In anderen Bibelübersetzungen heißt es: „… sie erstaunten über seine Lehre…“. – „…sie waren betroffen über seine Lehre…“. –  „…sie erstaunten sehr über seine Lehre…“. –  „Da gerieten sie über seine Lehre ins Staunen.“ – „Sie entsetzten sich über seine Lehre…“.

Jesus lehrte mit Autorität. Er redete als einer, der wusste von was er sprach. Er kannte die Heiligen Schriften und verstand sie anzuwenden. Seine Lehre war durchdacht. Er suchte das Wohl seiner Zuhörer. Er verstand es, auch heikle Themen anzusprechen. Die Menschen empfanden, dass Jesus von Gott gesandt war.

Einmal fragte Jesus seine Jünger, was die Menschen sagten, wer er sei. „Sie sprachen: Einige sagen, du seist Johannes der Täufer, andere du seist Elia, wieder andere, du seist Jeremia oder einer der Propheten.“ (Matthäus 16,14). Die Jünger hörten viele Ansichten über Jesus. Menschen hatten Johannes den Täufer gehört. In den Synagogen wurden Texte verlesen, in denen Elia oder Jeremia oder andere Propheten vorkamen. Menschen erinnerten sich an diese Boten Gottes, wenn sie Jesus begegneten oder von ihm hörten.

Danach fragte Jesus seine Jünger, was sie dachten, wer er sei. Petrus antwortete: „Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn.“ (Matthäus 16,16.)

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