Zu Jesus kommen

Christus spricht: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ Matthäus 11,28

Kommt her zu mir…“ Wie können wir zu Jesus kommen? Blicken wir einmal etwa zweitausend Jahre zurück, als Jesus noch auf der Erde lebte.

Wer zu Jesus kommen wollte, musste auf seine Beine stehen und sich auf den Weg machen. Je nach Blickrichtung konnte man von Kommen oder Gehen sprechen.

Man musste bestimmte andere Beschäftigungen zurückstellen, um zu Jesus zu gehen. Ein Fischer musste etwa sein Boot verlassen oder ein Handwerker seine Werkstatt.

Wer Jesus von Nahem sehen, ihm zuhören oder gar mit ihm reden wollte, musste eine gewisse Wegstrecke zurücklegen. Vielleicht war Jesus gerade am anderen Ende eines Dorfes, in einer benachbarten Ortschaft oder auf einer unbebauten Fläche, wo sich viele Menschen versammeln konnten.

Es empfahl sich, auch einiges an Zeit mitzubringen. Wir lesen von einer Begebenheit, als sich viele Menschen an einem abgelegenen Ort versammelt hatten. Jesus sprach über das Reich Gottes und heilte viele Menschen. Mittlerweile wurde es schon Abend. (vgl. Lukas 9,11+12).

Es kam auch vor, daß andere eine Begegnung mit Jesus verhindern wollten. Wir lesen von Leuten, die zu Jesus kamen und Kinder brachten. Sie wollten die Kinder von Jesus segnen lassen. Ein paar Jünger Jesu stellten sich dem mit deutlichen Worten entgegen. (vgl. Matthäus 19,13-15).

Der Evangelist Lukas berichtet von einem reichen Mann, der Jesus gerne sehen wollte. Er hatte von Jesus gehört und wollte sich selber informieren.

Er wollte die Gelegenheit nutzen, als Jesus durch Jericho zog. Doch er hatte ein Problem. Er konnte Jesus nicht sehen, weil zu viele Menschen da waren und er nicht besonders groß gewachsen war. Er ließ sich nicht entmutigen. Er lief etwas schneller und überholte die Menschenmenge. Er fand einen Baum am Wegesrand und stieg kurzerhand hinauf. Von dort aus konnte er die Menschenansammlung auf sich zukommen sehen.

Der Kletterer galt nicht als besonders fromm. Jesus aber sah sein Herz an. Als er in Hörweite war, sprach er den Mann auf dem Baum direkt und namentlich an: „Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus einkehren.“

Dieser ging auf den Vorschlag ein. Er freute sich, Jesus als seinen Gast zu haben. (Vgl. Lukas 19,1-10).

Menschen, die zu Jesus kommen wollten mussten sich aufmachen. Sie mussten andere Beschäftigungen zurückstellen. Sie mussten eine Wegstrecke zurücklegen, genügend Zeit mitbringen, die Gelegenheit nutzen und gegebenenfalls Hindernisse überwinden.

Jesus Christus spricht:“Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“

In diesem Text habe ich mehrere biblische Berichte nur gestreift. Trotzdem möchte ich ermutigen, diese auch im Zusammenhang zu lesen. Wer keine Bibel zur Hand hat klicke auf  www.bibelserver.com.

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