Von Jesus lernen und Ruhe finden

„Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“ Matthäus 11,29

Jesus lädt uns ein, von ihm zu lernen. Er verkündet das als frohe Botschaft, denn wer von ihm lernt, wird „Ruhe finden.“

Lernen kann anstrengend sein. Jedes Schulkind könnte das bestätigen. Doch Sinn und Zweck der Schulerziehung ist, Kindern Fähigkeiten zu vermitteln, die sie brauchen, um sich in unserer Gesellschaft entfalten zu können.

Manche Kinder mögen bestimmte Schulfächer nicht. Wenn sie sich von einem Lehrer nicht akzeptiert oder angenommen fühlen, fällt ihnen das Lernen schwerer.

Kinder lernen lange bevor sie zur Schule gehen. Sie lernen z.B. krabbeln, gehen und sprechen.

Niemand würde sich bemühen, einem Kind das Fahrradfahren beizubringen, das noch nicht alleine gehen kann. Das wäre sinnlos, weil dem Kind wichtige Voraussetzungen fehlen, um Fahrradfahren zu lernen.

Wer etwas gelernt hat, kann mit bestimmten Situationen besser umgehen. Er ist darauf vorbereitet. Er gewinnt an innerer Ruhe und Gelassenheit. Dazu ein Beispiel: Wer unvorhergesehen ins Wasser fällt, gerät vielleicht in verzweifelte Panik. Doch wer Schwimmen gelernt hat bleibt deutlich ruhiger. Er kennt die Bewegungen und Körperhaltungen, die vor dem drohenden Untergang bewahren. Er weiß was er tun kann, um ans rettende Ufer zu gelangen.

Der Volksmund sagt: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Sorgen und Enttäuschungen, die ein Erwachsener erlebt, können dessen Interesse etwas Neues zu lernen erheblich einschränken.

Jesus fordert Menschen auf, von ihm zu lernen: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, … lernet von mir.“ Er wendet sich an Menschen, die man nicht unbedingt als besonders aussichtsreiche Schüler auswählen würde.

Wer Menschen, die von Problemen des Lebens gezeichnet sind etwas beibringen will, muss sich auf diese Menschen einstellen. Er muss deren Fähigkeiten, Vorkenntnisse und Einschränkungen einschätzen können. Er muss abwägen, was diesen Menschen weiterhilft. Seine Worte oder Gesten dürfen nicht entmutigen oder verdammen.

Jesus kann von sich sagen: „Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.“ Solche Herzenshaltung ist eine gute Voraussetzung, um auch psychisch kranken und depressiven Menschen weiterhelfen zu können.

Jesus blickt nicht abschätzig oder verdammend auf uns herunter. Er gibt uns eine reelle Chance. Wenn wir von ihm Lernen, können wir „Ruhe finden für unsere Seelen.“

Was würde Jesus uns wohl gerne beibringen?

3 Gedanken zu „Von Jesus lernen und Ruhe finden

  1. Pingback: Gute Erziehung und der/die Erziehende | Christen finden Ruhe

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